Megaflop: Pro-Abtreibung-Demo wird Riesenpleite Drucken
Samstag, den 01. Februar 2014 um 19:02 Uhr

Damit dürften die Veranstalter nicht gerechnet haben: zu einer großen Pleite geriet heute eine Demonstration in Paris, zu der Abtreibungsbefürworter aufgerufen hatten. Die durchweg recht bejahrten Teilnehmer kamen lediglich in Maßen statt in Massen, der Verlauf der Veranstaltung war trotzdem typisch.

Der Umzug dauerte ganze sechs Minuten, war geprägt durch Obszönität, abstoßende Vulgarität, Haß und Häßlichkeit und hinterließ Sachbeschädigungen: „Genuß ohne Reue“ wurde auf einen Bus gesprüht (ein Spruch, der seit den frühen 70er Jahren immer mal wieder gerne brandaktuell ist), und auf einer Wand der École Militaire kann man den ebenfalls immer wieder gerne genommenen Spruch „Hätt' Maria abgetrieben, wär' uns das erspart geblieben“ lesen. Wobei fraglich ist, wie die Militärschule so hätte verhindert werden können. Eine bestimmte Sorte von Demonstranten hat bekanntlich eigenartige Vorstellungen von Logik.

Teilnehmer waren durchweg ältere und alte Menschen. Jugend wie beim Marsch für das Leben oder bei den großen Demonstrationen des vergangenen Jahres wurde nicht gesehen. Auch hier zeigt sich, wem die Zukunft gehört.

Im Umzug keine blau-weiß-roten Fahnen (wie auch?), dafür wurde aber eine solche Fahne, die aus einem Fenster hing, mit Pfiffen kommentiert. Kommunistische Fahnen hingegen fehlten natürlich nicht.

Die anwesenden Journalisten gingen auf sehr vertrautem Fuß mit den umziehenden Abtreibungsbefürwortern um; desgleichen wurde auch freimaurerische Präsenz beobachtet.

Ein Video der Kundgebung findet man hier.

Zeitenwende. Zumindest bzw. zunächst in Frankreich.

JV