Presse im Land der Wunder - Nur ein Roman Drucken
Montag, den 09. Januar 2012 um 06:41 Uhr

,,Journalismus ist die organisierte Zerstörung der geistigen Empfänglichkeit der dem Journalismus ausgesetzten Bevölkerung. Von nichts Ahnung haben und über alles mitreden, das ist Journalismus.

 

Das bisschen Investigative, das bisschen Schweinereiaufdecken ist angesichts der Schweinerei, die der Journalismus insgesamt verkörpert, absolut nebensächlich. Die Medien zerren alles in ihr virtuelles Kolosseum, wo die Medienvertreter von ihren Schreibtischlogenplätzen herunterschauen und den Daumen heben oder senken. Meistens senken sie ihn. Journalisten müssen zwanghaft alles beurteilen, das heißt kritisieren, weil sie ihre eigene Niedertracht sonst nicht aushielten, sie müssen alles mit ihrem eigenen Schmutz besudeln (...). Dazu noch der typisch deutsche Drang zur Kollektivmeinung!“

Journalistenschelte des Journalisten Reger in Michael Klonovskys Roman "Land der Wunder".