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Portugisisches Parlament stimmt über Homo-„Ehe“ ab PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. Januar 2010 um 10:44 Uhr

Am heutigen Freitag wird im Portugal über ein Einführung der „Ehe“ zwischen homosexuellen Freundschaften abgestimmt. Die Zustimmung zu dem Gesetzentwurf gilt als nahezu sicher, da die Sozialisten mit anderen linksradikalen Grüppchen die Mehrheit im Parlament haben. Das portugiesische Volk ist allerdings mehrheitlich gegen dieses Verbrechen am Naturrecht.

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Gegen den Gesetzentwurf stimmen lediglich die konservative Opposition. Ein Kind adoptieren dürften homosexuelle Paare in Portugal allerdings nach dem neuen Gesetz auch künftig nicht. Ehe und Adoption seien zwei völlig verschiedene Einrichtungen, sagte ein Sprecher des Ministerrates.

 

Da den Homos das Gesetz nicht weit genug geht und es die Adoption von Kindern nicht erlaubt, lehnen die Homosexuellenverbände die geplante Gesetzesreform ab.

 

Trotz des schwerwiegenden Verstoßes gegen das Naturrecht, der durch dieses naturrechtswidrige Gesetz geschieht und trotz der langen und großen katholischen Tradition des Landes, gibt es nach Angaben von Beobachtern nur wenig Widerstand. Auch die Portugal sind die Katholiken durch den liberalen und modernistischen Kurs der katholischen Kirche seit dem II: Vatikanischen Konzil schwer geschwächt.

 

Im Unterschied zum Nachbarland Spanien, wo die Einführung der „Homo-Ehe“ 2005 zu großen Protesten der Bevölkerung und der katholischen Kirche geführt hatte, haben die Bischöfe Portugals ihren liberalen Schlaf fortgesetzt.

 

Beim portugiesischen Volk sieht es allerdings anders aus. 49,5 Prozent der Portugiesen sind gegen das neue Gesetz und 68,4 Prozent lehnen das Adoptionsrecht für derartige Freundschaften ab. Rechnet mit den großen Teil der Unentschiedenen dazu, hätte ein entschlossenes Handeln der katholischen Bischöfe dieses naturrechtswidrige Gesetz verhindern können.

 

Trotz der Lethargie der liberalen Bischöfe ist der Kampf noch nicht ganz verloren. Eine Bürgerinitiative sammelte 90.000 Unterschriften für die Abhaltung eines Referendums. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die totalitäre und demokratiefeindliche linke Parlamentsmehrheit diesen Antrag am Freitag ablehnt und das Gesetz verabschiedet.

 

 

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