Civitas Institut

Religionsfreiheit für Freimaurer? PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. März 2008 um 09:16 Uhr
bfg.jpgDer aggressiv atheistische „Bund für Geistesfreiheit“ ist auch in diesem Jahr damit gescheitert, am Karfreitag eine „Heidenspaß statt Höllenqual-Party“ in München zu organisieren. .

Das Verwaltungsgericht München wies eine Klage der Atheisten-Vereinigung gegen die bayerische Landeshauptstadt ab, die eine öffentliche Tanzveranstaltung am Karfreitag 2007 verboten hatte.

 

Dagegen hatte der Verein geklagt, um in diesem Jahr sein frevlerisches Tun durchzuführen. Deshalb reichten sie gegen das Verbot vom vergangenen Jahr eine Feststellungsklage ein. Darin betonten sie, dass es sich nicht um eine Vergnügungsveranstaltung, sondern um einen politischen Protest und einen „Gegengottesdienst“ handle. Sie würden in ihrer „Religionsfreiheit“ eingeschränkt. Das Gericht argumentierte mit einem Leiturteil des Bundesverwaltungsgerichtet, die an Karfreitag nur „Demonstrationen“ erlaube, wenn "politische Forderungen im Vordergrund stehen". Das Münchner Gericht sah dies bei der "Höllenqual"-Party als nicht gegeben an.


Obwohl der Tag des Leidens und Sterbens aus historischen Gründen eher als „protestantischer Feiertag“ wahrgenommen wird, kommentierte die in München erscheinende „Süddeutsche Zeitung“, der Gotteslästererverein müsse sich „auch künftig beim Protest gegen die katholische Kirche an Feiertagen ruhig verhalten“.

 

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