Civitas Institut

Familienfeindliche FDP will Gutscheine statt Kindergeld PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 14:49 Uhr

Die profilierungssüchtige stellvertretende Vorsitzende Cornelia Pieper der familienfeindliche FDP will das Kindergeld künftig nur noch in Form von Bildungsgutscheinen auszahlen. Dieser Vorschlag ist derartig dämlich, daß er eigentliche gar nicht diskutiert werden müßte. Er zeigt aber die familienfeindliche Grundstimmung in Gesellschaft und Politik auf. Diese „Öffentlichkeit“ traut nicht den Familien über den Weg und möchte deshalb die Familie und Erziehung restlos verstaatlichen.

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Katholiken die bei der letzten Bundestagswahl der FDP ihre Stimme gegeben haben, werden sich jetzt die Augen reiben oder vor den Kopf schlagen. Die FDP-Politikern Cornelia Pieper hat den Vorschlag gemacht, die nächste Erhöhung des Kindergeldes in Form von „Bildungsgutscheinen“ auszuzahlen. Mit diesen sollen die Kinder dann möglichst gleich nach der Geburt in die staatlichen Kinderkrippen gegeben werden um sie schon vor dem Spracherwerb auf die Linie des Linksliberalismus zu bringen („Antiklerikalismus“, Gender Mainstreaming, Kampf gegen Rechts, „Nie wieder Deutschland“ usw.).

 

Ein massiver Proteststurm hat allerdings sofort eingesetzt und ein leichtes Erschrecken bei der FDP-Dame ausgelöst.

 

Der Präsident des Kinderschutzbundes Heinz Hilgers ließ seinen Emotionen freien Lauf und bezeichnete die Äußerung der Liberalen als „ungeheueren Generalverdacht gegen die Eltern“ und wies so den Vorschlag „mit Abscheu und Empörung“ zurück.

 

Weit lieblicher äußerte sich der Koalitionspartner CDU. Die familienpolitische Sprecherin der CDU Bundestagsfraktion nannte den Vorschlag „in keiner Weise unterstützenswert“.

 

Der Deutsche Familienverband nannte die idiotische Idee als „tiefen Griff in die längst verstaubte Mottenkiste“. Der Sozialstaat habe schon vor vielen Jahren davon Abstand genommen, „statt guter Scheine Gutscheine zu verteilen“ (Siegfried Stresing, DFV).

 

Mehr argumentativ ging der Familienbund der Katholiken auf den Vorschlag Piepers ein. Die Präsidentin des Verbandes sagte ganz zutreffend „Kindergeld ist vor allem eine Rückerstattung zuviel einbehaltener Steuern an die Eltern. Es kann deshalb nicht als Verfügungsmasse zur Finanzierung der Bildungsausgaben benutzt werden. Wer Kindergeld vorenthält, begeht Diebstahl am Eigentum der Familien“. Da dies aber bereits seit Jahrzehnten geschieht, weil es keinen gerechten Familienlastenausgleich gibt, so könnte man ergänzen, raubt der Staat den Familien ohnehin bereits seit Jahren das Geld, um es den Singles zukommen zu lassen. Kinder sind schließlich keine Wähler.

 

Frau Pieper von der FDP hat wieder einmal deutlich gemacht, wie krank dieses Gesellschaftssystem ist, das glaubt, ohne Gott auszukommen und das Schicksal von Staat und Gesellschaft allein in die Hand nehmen zu können.

 

 

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