Civitas Institut

Die Rettung der Erde und das jüngste Gericht PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 12. März 2008 um 10:36 Uhr
jngstes_gericht.jpgAm 7. März 2008 sagte der Hl. Vater, Papst Benedikt XVI. in einer kurzen Ansprache die folgenden Worte: „In der Enzyklika Spe salvi habe ich gerade auch vom Jüngsten Gericht, vom Gericht im allgemeinen sprechen wollen, und in diesem Zusammenhang auch vom Fegefeuer, von der Hölle und vom Paradies. Ich denke, daß wir alle noch immer unter dem Eindruck des Vorwurfs der Marxisten stehen, die Christen hätten nur vom Jenseits gesprochen und die Erde vernachlässigt. So wollen wir beweisen, daß wir uns wirklich um die Erde bemühen und keine Personen sind, die von fernen Realitäten sprechen und der Erde nicht helfen. .

Obwohl es richtig ist zu zeigen, daß die Christen für die Erde arbeiten - und wir alle sind berufen, daran zu arbeiten, daß diese Erde wirklich eine Stadt für Gott und eine Stadt Gottes wird -, dürfen wir die andere Dimension nicht vergessen. Wenn wir uns das nicht vor Augen halten, dann arbeiten wir nicht gut für die Erde. Das zu zeigen, war für mich eines der Hauptziele, als ich die Enzyklika schrieb.

 
Wenn man nicht um das Gericht Gottes weiß, um die Möglichkeit der Hölle, des radikalen und endgültigen Scheiterns des Lebens, dann weiß man nicht um die Möglichkeit und die Notwendigkeit der Läuterung. Dann arbeitet der Mensch nicht gut für die Erde, weil er am Ende die Maßstäbe verliert, sich selbst nicht mehr kennt, weil er Gott nicht kennt, und die Erde zerstört. Alle großen Ideologien haben versprochen: Wir werden die Dinge in die Hand nehmen, wir werden die Erde nicht mehr vernachlässigen, wir werden die neue, gerechte, einwandfreie, brüderliche Welt schaffen. Statt dessen haben sie die Welt zerstört. Das sehen wir am Nationalsozialismus, das sehen wir auch am Kommunismus: Sie haben versprochen, die Welt so aufzubauen, wie sie sein sollte, und haben statt dessen die Welt zerstört.“



Papst Benedikt XVI. am 7. März 2008 vor dem Klerus Roms.
 

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