Civitas Institut

Keine gemeinsame europäische Aktion zu Stützung der Banken PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 10. Oktober 2008 um 08:53 Uhr
eu_whrung.jpegDie Bundesregierung hat es abgelehnt sich an einer gemeinsamen europäischen Aktion zur Stützung der Banken zu beteiligen. Dies überrascht, da doch die Bundesregierung ansonsten besonders darum bemüht ist, die deutschen Souveränitätsrechte der EU zu opfern. Doch wenns ums Geld geht, sieht dies offenbar anders aus. Und es gibt gute Gründe.

. Der französische Staatspräsident Sarkozy war völlig aus dem Häuschen und auch andere Regierungen Europas schimpfen auf die Deutschen, weil diese es abgelehnt haben, sich an einer gemeinsamen Aktion zum Schutz der bedrohten Banken zu beteiligen.

Doch man sollte folgendes wissen: In den Niederlanden sind die Banken mit dem vierfachen des niederländischen Bruttoinlandsprodukts verschuldet; in Großbritannien mit dem Dreifachen, in Frankreich mit dem 2,5fachen. Das bedeutet, daß die Bankschulden nicht nur gewaltig den gesamten Staatshaushalt dieser Länder übersteigen, sondern daß sie den Wert aller in diese Ländern produzierten Waren und Dienstleistungen um ein Mehrfaches übersteigen.

In Deutschland hingegen halten sich Bankschulden und Bruttoinlandsprodukt in etwa die Waage. So kann man verstehen, warum diese Länder einen Rettungsfonds für die europäischen Banken fordern und beleidigt sind, daß sich die Deutschen daran beteiligen. Wieder einmal möchte man die deutschen Steuerzahler als Zahlmeister Europas zu Kasse bitten.

Daß man diesmal „Nein“ gesagt hat, ist also zu begrüßen.

 

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