Civitas Institut

Aufgepickt (21) - diesmal mit gutem Benehmen, Angelscheinen, gefährlichen Familien und einer lächelnden Bischöfin PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 03. Januar 2016 um 17:42 Uhr

Auch in den letzten Wochen fielen uns Sätze auf: weil sie so bezeichnend, provozierend, treffend, typisch, dumm, entlarvend, belustigend, intelligent, nachdenklich oder anregend sind. Wir haben wiederum völlig willkürlich eine ganz kleine Blütenlese dieser Sätze zusammengestellt. Ab und an verdichtet sich eben etwas in einem einzigen Satz, in einem ganz kurzen Textabschnitt.

"Wie würden Sie sich in einem Land aufführen, in dem Sie um Asyl bitten?" (unbekannt)

"Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird, jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben sie das Recht zu sagen, dass dieses Land von Idioten regiert wird." (Milos Zeman, Staatspräsident der Tschechischen Republik)
Demnächst noch bei Anne Will: „Wie verändern 10.000 Ratten eine Kükenaufzuchtstation?“ (unbekannt)
"Was Deutschland heute braucht, ist, analog zum "Kampf gegen rechts", ein Kampf gegen grün. Ein Kampf gegen die abgefeimte Mentalitätsherrschaft dieser moralisierenden Spitzbuben. Primär ist heute nicht die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, sondern ob die Grünen zu Deutschland gehören (ich würde "dem" Islam übrigens eine günstigere Prognose stellen)." (Michael Klonovski 17.12.2015)
“Wenn es überhaupt noch ein Lebensmodell gibt, das unserer gegenwärtigen Führungsschicht echte Angst einjagt, dann ist das die wirtschaftlich unabhängige, gebildete, kinderreiche, christlich orientierte Großfamilie, die ihre Kinder selbst erzieht und sich in keiner Weise von Staat und Medien hineinreden und bevormunden lässt.” (Jörg Schönbohm)
„Ich muss bei den besorgten Mitbürgern immer ein wenig lächeln. Ich sage denen gern: Gehen Sie sonntags in die Kirchen, dann müssen Sie keine Angst vor vollen Moscheen haben – da gebe ich Angela Merkel vollkommen recht.“ (Margot Käßmann, Theologin, in der Hamburger Morgenpost)
„Sterbende Gesellschaften häufen Gesetze an wie Sterbende Medikamente.“ (Nicolás Gómez Dávila)
„Wegen blöder Brüderle-Sprüche gibt es einen Aufschrei, wegen über 80 sexuellen Übergriffen (in der Neujahrsnacht vor dem Kölner Dom durch hunderte Angehörige kretschmannscher Minderheiten) – : Schweigen. Kopfschüttel.“ (unbekannt)
Zum Schluß noch einen etwas längeren preußisch-protestantischen Traum, den sogar ein rheinischer Katholik inzwischen fast nachvollziehen kann: "Jetzt, vor wenigen Minuten, habe ich zufällig herausgefunden, daß die Division einen sehr prominenten Offizier der Reserve hat: Major d. R. Georg Friedrich Prinz von Preußen, der jetzt Kaiser wäre, hätte es den Krieg nicht gegeben. Anders als manch andere Mitglieder des Adelsstandes hat er sein Leben nicht degenerierten Ausschweifungen gewidmet, sondern ist, nach allem was man über ihn erfahren kann, ein kluger, fleißiger und würdevoller Mann. Sein Urgroßvater konnte das Land nicht retten, daher muß er es jetzt versuchen. Wenn die Soldaten überhaupt jemandem von außerhalb der Eliten folgen würden, dann vielleicht ihm. Nachdem er dann die Grenze vorrausichtlich nahezu gewaltfrei geschlossen hat, krönen wir ihn irgendwo zum Kaiser (Berlin, Aachen oder Königsberg, wenn die Russen nichts dagegen haben) und gut ist. So entstehen Staaten, aus eigener Kraft, nicht aus einer Niederlage.

Falls ein gewisses Mitglied eines derzeit ehemaligen Herrscherhauses zögern sollte, so weise ich darauf hin, daß dieses Mitglied keine Wahl hat. Man kann es sich nicht aussuchen, ob man Kaiser sein möchte, sondern es ist eine von Gott gegebene Gnade und gleichzeitig von Ihm aufgegebene Bürde. Es ist mithin die heilige Pflicht unseres legitimen Herrschers, im Sinne des Vaterlandes zu handeln und sein Volk vom unterdrückerischen Merkel-Regime zu befreien.

Wer noch nicht überzeugt ist: das Geheule der Linken wäre köstlich. Ein Wehklagen sondergleichen höbe an, das ganze Land schallte davon wider wie von himmlischen Chorälen. Wir badeten uns in ihren Tränen und labten uns an ihrem Leid und die hysterischen Zeitungsartikel wären uns schönste Psalmen des Trostes! Heil Dir im Siegerkranz, Herrscher des Vaterlands...” - (aus einem Leserbrief an Michael Klonovski, von diesem veröffentlicht)
JV


 

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