Civitas Institut

„Es geht um die Kinder“ siegt deutlich in Slowenien PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 22. Dezember 2015 um 10:01 Uhr

Bei einer Volksabstimmung über eine staatlich anerkannte „Ehe“ für gleichgeschlechtliche Personen stimmten in Slowenien 63,5 Prozent gegen diesen Versuch der Zerstörung von Ehe und Familie. Die linke slowenische Regierung hatte im März dieses Jahres ein Gesetz beschlossen, nach dem Homosexuelle eine staatlich anerkannte Ehe schließen und Kinder adoptieren können. Eine Volksinitiative unter dem Namen „Es geht um die Kinder“, die von der slowenischen katholischen Kirche unterstützt wurde, hatte dagegen ein Referendum organisiert. Das Gesetz wird jetzt außer Kraft gesetzt.

 

Die totalitäre linke Regierung hatte zunächst ein Referendum verboten. Die Initiatoren waren daraufhin vor das Verfassungsgericht gezogen und hatten dort ihr Recht eingeklagt.

Bei der jetzigen Volksabstimmung siegten sie deutlich mit 63,5 Prozent. Die Befürworter der „Homo-Ehe“ erhielten nur 36,5 Prozent der Stimmen. In absoluten Zahlen waren das 342.000 Stimmen gegen 225.000 Stimmen (bei 1,7 Millionen Wahlberechtigten).

Erfreulich ist vor allem die Unterstützung der Initiative durch die katholische Kirche. In Deutschland, wo die Bischöfe sich längst mit dem linken Mainstream arrangiert haben und ihre Aufgabe als Hirten der Kirche und Nachfolger der Apostel zugunsten der Anpassung aufgegeben haben, wäre so etwas kaum vorstellbar.

Die Befürworter der Gesellschaftszerstörung wüten jetzt. Sie sprechen davon, dass Slowenien eine „Diskriminierungsgesellschaft“ schaffe. Diskriminierung aber heißt nichts anderes als „Unterscheidung“. Und wer will ernsthaft bestreiten, dass es einen Wesensunterschied gibt zwischen einer natürlichen Ehe von Mann und Frau mit dem Ziel der Zeugung und Erziehung von Kindern, und einer Partnerschaft oder Freundschaft von zwei Männern oder zwei Frauen? Doch für die Egalitaristen ist alles gleich, sie bestreiten alle Unterschiede, sie bestreiten ja sogar die Unterschiede zwischen Mann und Frau.

Das Ergebnis zeigt, dass die Menschen in Osteuropa, die Jahrzehntelang unter der kommunistischen Terrorherrschaft gelitten haben, noch eine natürliche Beurteilung für Versuche zur revolutionären Gesellschaftsveränderung haben und den radikalen westlichen Liberalismus nicht mitmachen wollen, der die Fundamente der Gemeinschaft zerstört. Die Kommunisten sind damit gescheitert und auch die linken Liberalen werden scheitern. Inzwischen gibt es bereits in mehr als 25 europäischen Staaten die sogenannte „Homo-Ehe“. Die Folgen dieser Entwicklung werden sich immer deutlicher zeigen und die Gesellschaft zerstören. Alle Anzeichen sind bereits heute erkennbar, aber Ideologen sind naturgemäß blind.


 

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