Civitas Institut

Tarabella-Umerziehungsprogramm stoppen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. März 2015 um 20:46 Uhr

Hedwig von Beverfoerde, Organisatorin der „Initiative Familienschutz“ und der „Demo für Alle“ ruft ebenso wie verschiedene andere Organisationen zur Unterstützung gegen die sogenannte „Tarabella-Entschließung“ des EU-Parlaments auf. Diese Entschließung ist ein erneuten Versuch, die beiden bereits gescheiterten Versuche, ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ europaweit durchzusetzen. Die Feinde des Lebens und des Naturrechts auf Leben geben ihren Kampf gegen das ungeborene Leben nicht auf. Sie wollen ihre menschenverachtende Ideologie im EU-Parlament gegen den Willen der Menschen durchsetzen, weil sie in den nationalen Parlamenten für ihre Ideologie keine Mehrheit finden. Das Civitas Institut unterstützt diese Initiative im Kampf gegen das Tarabella-Umerziehungsprogramm und für die Durchsetzung der Subsidiarität in Europa.

 

 

In dem Rundschreiben von Frau von Beverfoerde heißt es:

„Am 9. und 10. März werden die Abgeordneten über die „Tarabella-Entschließung“ im EU-Parlament beraten und abstimmen. Darin wird erneut ein EU-weites „Menschenrecht auf Abtreibung“ gefordert, und dies obwohl das EU-Parlament bereits Ende 2013 eindeutig festgestellt hat, daß dies nicht in die Zuständigkeit der Europäischen Union fällt.

Aber damit nicht genug. Neben einigen durchaus wichtigen Maßnahmen ist das Papier durchzogen von Forderungen, die tief in das Familien- und Privatleben der Menschen eingreifen. So werden Männer und Frauen dazu aufgefordert, ihre „beruflichen, familiären und sozialen Verpflichtungen ausgewogener“ aufzuteilen. Statt „sich nur um Haushalt und Kinder zu kümmern“ oder halbtags zu arbeiten, sollen Frauen in „typischen Männerdomänen“ Vollzeit arbeiten. Damit Eltern „gebührend zum Wachstum in Europa beitragen können“, sollen deren „Kinder ganztätig betreut werden“, heißt es in der Begründung des Berichtes. "Geschlechtsspezifische Stereotypen" (sprich die Vorstellung, daß der Mann ein Mann und die Frau eine Frau ist und sie sich auch so verhalten) müssen bekämpft und schließlich überwunden werden – alles im Namen der Gleichstellung von Mann und Frau im Sinne des Gender Mainstreaming.

Diese Forderungen stellen einen gravierenden Verstoß gegen das Subsidiaritätsprinzip dar. Sie fallen weder in die Zuständigkeit der EU noch in die der nationalen Parlamente. Wie Familien ihren Alltag und ihr Leben gestalten, ist allein deren Privatangelegenheit. Der Tarabella-Bericht forciert einen Umerziehungsprozeß von Mensch und Gesellschaft und setzt sich über EU-Recht ebenso wie über nationales Recht dreist hinweg.

Wenn Sie diese Umerziehungspolitik und ein "Menschenrecht auf Abtreibung" verhindern wollen, dann schicken Sie Ihren Protest - am besten in Form von persönlichen Mails (gern auch unter Zuhilfenahme unserer Beispielmail) - an die deutschsprachigen Europa-Parlamentarier und fordern Sie sie auf, den Entschließungsentwurf A8-0015/2015 bei der Abstimmung am 10. März 2015 abzulehnen.

Mit einem Klick zu allen E-Mail-Adressen der deutschsprachigen MdEPs.

Besonders wirkungsvoll sind sachlich-freundliche Anrufe in den Abgeordnetenbüros. Eine Übersicht aller Telefonnummern finden Sie hier.

Wenn Ihnen die Zeit für all dies fehlt, Sie aber trotzdem protestieren wollen, dann unterschreiben Sie bitte mit nur einem Klick unsere Sammelpetition gegen den Tarabella-Bericht: Jetzt unterzeichnen.

 

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