Civitas Institut

Der nächste Angriff einer Landesregierung auf die Familie PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 24. Januar 2015 um 08:22 Uhr

Die brutalen Angriffe von deutschen Landesregierungen auf die Familie als Grundlage der Gesellschaft ziehen weitere Kreise. In Gemeinschaft mit Homo-Verbänden, radikalen Feministen und den totalitären „Grünen“ wird jetzt auch in Schleswig-Holstein (nach Baden-Württemberg und Niedersachen) die Sexualisierung der Kinder ohne Rücksucht auf Verluste und gegen den Willen der Eltern durchgesetzt. Das Naturrecht der Eltern auf Erziehung der Kinder wird abgeschafft. Dagegen ist Widerstand erforderlich. Die „Initiative Familienschutz“ ruft zum Kampf gegen diese Todfeinde der Familie auf.

In dem Aufruf der Initiative Familienschutz heißt es:

Noch bevor die Tinte unter dem Entschließungsantrag zur Sexuellen Vielfalt in Niedersachsens Schulen getrocknet ist, ist die Sexuelle-Vielfalts-Welle bereits ins nächste Bundesland übergeschwappt. In Kürze sollen auch die Grundschüler in Schleswig-Holstein Akzeptanz sexueller Vielfalt fächerübergreifend einüben. Die Landesregierung aus SPD, Grüne und SSW hatte Anfang 2014 den eher harmlos klingenden Beschluß „Miteinander stärken, Homophobie und Diskriminierung bekämpfen“ gefaßt . Dessen geplante praktische Umsetzung verschlägt einem allerdings die Sprache:

In den bislang ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien - wie dem Methodenschatz „Echte Vielfalt unter dem Regenbogen“ - geht es sowohl um Homosexualität als auch um Leihmutterschaft, Geschlechtsumwandlung und Polygamie, während die klassische Familie nur noch als Randerscheinung vorkommt. So heißt es in einem Diktattext für die dritte Klasse: „Hin und wieder gibt es einen Papa und eine Mama” (…) „Meine Mama Loris kommt aus Dänemark und hat dort Samenzellen von einem netten Mann bekommen. Dann bin ich in ihrem Bauch aufgewachsen. In Deutschland hat mich dann meine Mama Dani adoptiert“. Und an anderer Stelle: „Zusätzlich zu meinen Eltern gibt es in meiner Familie noch Robin und Noa. Robin ist die Liebste meines Papas und Noa ist die beste Freundin meiner Mama.“

Die normale Familie wird zur Minderheit degradiert und gleichwertig eingereiht in einen Reigen aus lauter tollen und bunten Regenbogenidyllen. Dabei wachsen dreiviertel Kinder bei ihrer Mutter und ihrem Vater auf. Da wo dies nicht der Fall ist, leiden die Kinder zumeist unter der Trennung vom leiblichen Elternteil. Leihmutterschaft macht das Kind zur Ware und die Mutter zur Produktionsmaschine und ist in Deutschland bei Strafe verboten. Im Diktat-Text wird sie aber als richtig und gut verharmlost, ebenso wie polygame Verhältnisse. Abgesehen davon, daß derlei Ausführungen Grundschulkinder zutiefst verunsichern und überfordern, wird hiermit eindeutig gegen das Indoktrinationsverbot (BVerfGE 47, 46) verstoßen!

Ganz zu Recht sind diese im Auftrag des Lesben- und Schwulenverbandes vom ’Petze-Institut für Gewaltprävention‛ erarbeiteten Materialien jetzt zur Überarbeitung zurück gegeben worden. Allerdings war man sich auf der "Jahreskonferenz zum Aktionsplan Echte Vielfalt" im Kieler Landtag, die am 10.11.2014 in Anwesenheit der Landessozialministerin Kristin Alheit (SPD) stattfand, noch sehr sicher, daß sich das Material problemlos in bestehende Unterrichtsformate integrieren ließe und wollte eigentlich schon jetzt im Januar damit starten. Aktuell ist der Start auf Frühjahr 2015 verschoben.

Wir werden die Entwicklungen in Schleswig-Holstein mit Argusaugen begleiten und Protest organisieren. Deshalb jetzt meine Bitte: Schreiben Sie eine Mail, Fax, Brief an die zuständigen SPD-Ministerinnen in Schleswig-Holstein oder rufen Sie sie an und protestieren Sie gegen die Indoktrinierungspläne der Regierung:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung

Ministerin Kristin Alheit

Anschrift: Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel

Telefon: 0431 988-5317

Telefax: 0431 988-5344

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Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Ministerin Britta Ernst

Anschrift: Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel

Tel. 0431 988-5701

Fax 0431 988-5814

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Lesen Sie auf den treffenden Kommentar von Ulf B. Christen in den Kieler Nachrichten.

 

 

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