Civitas Institut

„Mario Draghi ist ein Verbrecher“ PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 23. Januar 2015 um 10:55 Uhr

Nach der Überschwemmung der Finanzmärkte mit über einer Billionen Euro Steuergeldern europäischer Steuerzahler hat die AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch den EZB-Chef als „Verbrecher“ bezeichnet. Der Italiener macht, wie von vielen befürchtet, mit der EZB die gleiche Geldpolitik, wie sie Italien schon seit Jahrzehnten betrieben hat, als es noch die Lire gab. Auch von vielen anderen europäischen Politikern, Wirtschaftswissenschaftlern und Experten kam zum Teil heftige Kritik an der asozialen Politik der Euro-Verbrecher. Die einzigen Profiteure sind die, die jetzt jubeln: die Banken und Finanz-Jongleure.

 

 

Die AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch nannte Draghi einen „Verbrecher“, der eine „asoziale“ Politik verfolge. „Er hat soeben in Frankfurt angekündigt, die Märkte mit mehr als einer Billion Euro zu fluten. Vermögende werden noch vermögender. Arme werden ärmer. Umverteilung von unten nach oben wie noch nie in der Geschichte“, kritisierte von Storch.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch warf Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, die Bundesbank im Kampf gegen das EZB-Programm allein gelassen zu haben. „Alle Notenbankchefs von stabilitätsorientierten Ländern sind dagegen“, betonte er gegenüber dem Handelsblatt.

Der Präsident des Münchner Ifo-Institutes, Hans-Werner Sinn, sagte: „Das ist illegale und unsolide Staatsfinanzierung durch die Notenpresse. Wenn die EZB Papiere kauft, werden die Staaten neue Papiere verkaufen und somit von der Druckerpresse finanziert.“ Dies sei laut EU-Verträgen „eigentlich verboten und bedarf der Klärung durch das deutsche Verfassungsgericht“. Doch wie man weiß: Wenn es um die EU geht, nickt das Verfassungsgericht alles ab. Die Menschen können sich auf niemanden mehr verlassen. Sie müssen jetzt ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen.

Die EZB sei ein „unkalkulierbares Risiko“ eingegangen, sagte Verbandschef des Bunds der Steuerzahler Reiner Holznagel der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Jetzt sind die Geldschleusen auf.“ Für die Rekordschulden der Staaten in der Euro-Zone seien allein die nationalen Regierungen verantwortlich.

Der deutsche Versicherungsverband zeigte sich besorgt über die Auswirkungen für Sparer in Deutschland. „Der Schritt der EZB ist eine Zumutung. Es ist vollkommen ungewiss, ob das Ankaufprogramm die erhofften Effekte bringt“, warnte dessen Präsident Alexander Erdland. Sicher sei hingegen, dass weiterer Schaden für die Sparkultur in Deutschland angerichtet werde. „Denn das Ankaufprogramm verstärkt den Druck auf festverzinsliche Wertpapiere, die eine Säule der privaten Altersvorsorge sind. Das macht es uns jetzt noch schwerer, den Menschen gute Angebote für ihr Alter zu machen.“

Alle Befürchtungen der Bürger in Europa, insbesondere der Deutschen, werden bestätigt. Die EU und die EZB sind Organisationen, die gegen die Interessen des Gemeinwohls, gegen ein christliches Europa und für gesellschaftszerstörende Ideologien und für die Macht der Banken kämpfen. In einem gesunden Staat, der das Gemeinwohl im Blick hat, müssten Merkel, Schäuble und Konsorten ins Gefängnis.

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 11 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!