Civitas Institut

Kalenderblatt 13. Oktober 1884: Die Vision Papst Leos XIII. PDF Drucken E-Mail
Montag, den 13. Oktober 2014 um 12:00 Uhr

Nach der Feier der Heiligen Messe in der Kapelle des Vatikans (anwesend waren einige Kardinäle und Mitglieder des Personals) blieb Leo XIII. plötzlich – nach Aussagen dieser Zeugen - für etwa 10 Minuten an den Stufen des Altars stehen, wie entrückt, mit leichenblassem Gesicht. Dann ging er unverzüglich von der Kapelle in sein Arbeitszimmer, verfaßte das Gebet zum heiligen Erzengel Michael und ordnete an, es überall nach der Stillen Messe zu beten. Diese Anordnung des Papstes wurde bis zum 2. Vatikanischen Konzil getreu befolgt, danach wurde sie auf dem Altar des Modernismus geopfert.

Als seine Umgebung ihn fragte, was geschehen sei, erklärte der Heilige Vater, dass er, als er sich anschickte, den Altar zu verlassen, plötzlich zwei Stimmen gehört habe: eine milde und wohlwollende, die andere kehlig und heiser. Die Stimmen schienen aus der Nähe des Tabernakels zu kommen. Folgendes Gespräch habe er gehört:

Die heisere Stimme, jene Satans in all seinem Hochmut, tat groß gegenüber unserem Herrn und sagte: „Ich kann deine Kirche zerstören!“ Die milde Stimme des Herrn antwortete: „“Kannst du das? Nun, dann tue es doch.“ Satan: „Dafür brauche ich mehr Zeit und mehr Macht.“ Der Herr: „Wieviel Zeit?“ Satan: „75 bis 100 Jahre, und ich brauche auch mehr Macht über diejenigen, die sich in meinen Dienst stellen.“ Der Herr: „Du hast die Zeit, und die Macht wirst du bekommen. Tue damit, was du willst.“

Später erzählte der Papst, dass er eine erschreckende Vision der Hölle gehabt habe, nachdem er den Satan und Jesus gehört habe: „Ich sah die Erde wie in Finsternis und einen Abgrund gehüllt, ich sah eine Unzahl von Dämonen, die sich auf der Erde ausbreiteten, um die Werke der Kirche zu zerstören und die Kirche selbst anzugreifen, die ins Extrem geschrumpft war. Da erschien der heilige Erzengel Michael und stürzte die bösen Geister in den Abgrund. Dann sah ich den heiligen Erzengel Michael nicht in diesem Augenblick eingreifen, sondern dann, als die Menschen immer mehr ihre inbrünstigen Gebete an den Erzengel richteten.“

Zur Erinnerung: der heilige Erzengel Michael ist der Schutzpatron des Heiligen Römischen Reiches und später Deutschlands; ebenso zeigte er sich der hl. Johanna von Orléans als Schutzpatron Frankreichs. Das Gebet Leos XIII. an den heiligen Erzengel Michael wird weitgehend nicht mehr gebetet. Es ist um so notwendiger, es wieder ins Gedächtnis aller Katholiken zurückzurufen:

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf; gegen die Bosheiten und die Nachstellungen des Teufels sei Du unser Schutz. Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen die Welt durchziehen, mit der Kraft Gottes hinab in den Abgrund. Amen.

JV

 

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