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Islamischer Terror gegen Christen im Irak PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 16. August 2014 um 14:55 Uhr

Seit Monaten werden im Irak und Syrien systematisch die letzten verbliebenen Christen in diesen ältesten Ländern der Christenheit durch islamistischen Terror vertrieben. Das Ausmaß dieser „Brutalität schnürt den Atem ab“ wie der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland in einem Interview mit der „Tagespost“ sagte.

Seit dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak, als allein in Mosul noch 35.000 Christen lebten, wurden nahezu alle Christen vertrieben. Mosul ist heute „Christenfrei“. Dennoch hört man über diese Christenverfolgung in den Medien kaum etwas; „Christen sind keine Verfolgten, sondern Verfolger“ wie Vladimir Palko in seinem Buch „Die Löwen kommen“ das Prinzip der Berichterstattung in westlichen Medien über Christen charakterisiert. Ausführlich wird hingegen über die derzeitige Vertreibung der Jesiden, einer islamischen Minderheit, berichtet und verschiedene Länder, darunter die USA und Frankreich, haben umfangreiche Hilfsprogramme für die Jesiden gestartet. Dies ist sehr zu begrüßen. Doch warum überlässt man die Christen weitgehend ihrem grauenhaften Schicksal?


„Die Ignoranz gegenüber der Tatsache, dass eine Religion so viel Hass und Wut entfalten kann, gepaart mit einer nie gesehenen Brutalität und Gewaltbereitschaft, die auch öffentlich zelebriert wird, ist rational nicht mehr zu erklären und schnürt jedem vernunftbegabten Menschen den Atem ab“, sagte Simon Jacob im oben bereits erwähnten Interview mit der „Tagespost“. Deutet er damit auf den teuflischen Hintergrund des islamischen Terrors hin?

Nicht erst seit dem die islamistischen Terroristen von der Terrororganisation „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ mit unvorstellbarer Brutalität vormarschieren, werden Christen im Irak und Syrien ermordet und gefoltert. Bereits am 9. Juni berichtete  Emil Shimoun Nona, der Chaldäische Erzbischof von Mosul, dass die irakische Luftwaffe Angriffe auf Mosul fliegt und Häuser der Christen bombardiert. Und schon kurz nach dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak begann eine massive Christenverfolgung, unter anderem auch deshalb, weil man sich an den Christen für den amerikanischen Einmarsch rächen wollte. Zuvor galt der Irak als eines der sichersten Länder für Christen in der islamischen Welt.

Während sich in Deutschland islamische Verbände über Diskussionen über islamische Schützenkönige aufregen, hört man von den gleichen Verbänden keine Stellungnahme gegen den Terror gegen Christen im Nahen Osten. Wenn die Christen nach langer Flucht endlich in Deutschland angekommen sind, werden sie hier von Moslems in den Aufnahmelagern gemobbt, beschimpft, bedroht und geschlagen. Davon berichtet der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland im erwähnten Interview. Und dies von Mohammedanern, die ebenfalls in deutsche Aufnahmelager aufgenommen wurden.

Die Christen im Irak brauchen unsere Hilfe; auf die Hilfe der EU oder der USA können sie kaum vertrauen. Der erste Schritt zur Hilfe für die christlichen Martyrer ist unser Gebet. Nehmen wir uns fest vor, täglich für die verfolgten Christen im Nahen Osten zu beten, zum Beispiel mit einem Gesätz des Rosenkranzes.

 

 

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