Civitas Institut

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Donnerstag, den 07. August 2014 um 13:48 Uhr

Auch in den letzten Wochen, auch in den Ferien fielen uns Sätze auf: weil sie so bezeichnend, provozierend, treffend, typisch, dumm, entlarvend, belustigend, intelligent, nachdenklich oder anregend sind. Wir haben wiederum völlig willkürlich eine ganz kleine Blütenlese dieser Sätze zusammengestellt. Ab und an verdichtet sich eben etwas in einem einzigen Satz, in einem ganz kurzen Textabschnitt.

„'In Deutschland hat das mit der Umerziehung doch auch geklappt', sagte der us-amerikanische Soldat im Irak. Und es stimmt: aus dem Volk, das einst Dichter und Denker hervorbrachte, sind Horden von rhythmisch zuckenden, zappelnden, im besten Fall nur bekifften hirntoten Primaten geworden.“ (unbekannter Anwohner einer Diskothek)

„Der Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage definiert in seinem Buch „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“die ethische Verhaltensweise: "Ethisches Verhalten bedeutet aus Sicht des freiheitlichen Individualismus eine Einschränkung von Freiheit. Es bedeutet die Zumutung, zu unterlassen, was einem vorteilhaft oder angenehm erscheint, und statt dessen das zu tun, was für das Abstraktum „Gesellschaft“ vorteilhaft ist. Festgefügte Gruppen, in denen jeder weiß, wie er sich anderen gegenüber zu verhalten hat und dementsprechend auch im Allgemeinen erwarten darf, daß sich ihm gegenüber ebenso verhalten wird, wandeln sich zur entsolidarisierten Gesellschaft, deren künstlicher Kitt brüchig ist. Wenn die gemeinsamen Grundlagen der Gemeinschaft schwinden, schwindet folglich auch ethisches Handeln.“ (blog „eulenfurz“)

Christliches und liberales Denken unterscheidet sich im wesentlichen durch einen einzigen Buchstaben: aus „Ich bin der Herr, dein Gott“ wird im Liberalismus „Ich bin der Herr, mein Gott“ (unbekannt)

„Trotzdem fiel es ihr auch Jahre danach noch schwer zu begreifen, dass ausgerechnet die Kinder lebenslänglich bestraft wurden, indem man sie ihrer Wurzeln beraubte.“ (einer der Schlüsselsätze aus dem unbedingt empfohlenen Roman „Zu Hause ist anderswo“ von Monika Kunze – am Beispiel der Vertreibung der Sudetendeutschen geht es um das Schicksal einer ganzen deutschen Generation – und die Nachwirkungen bis heute.)

„Mit den Kindern muss man zart und freundlich verkehren. Das Familienleben ist das beste Band. Kinder sind unsere besten Richter.“ (Otto von Bismarck)

Die "Zeit“ am 22.07.: Über 40 000 russische Soldaten in der Grenzregion zur Ukraine: Link - Dieselbe "Zeit“ am 05.08.: Russische Truppen an ukrainischer Grenze verdoppelt, jetzt 20 000: Link. Ach ja, unsere Journaille und die Zahlen... Ist doch immer wichtig, sich mit Hilfe der Qualitätsmedien eine eigene Meinung zu bilden. Oder?

„Papiergeld, das nur durch das Vertrauen in die Regierung gedeckt ist, die es druckt, endet immer damit, dass es zu seinem eigentlichen Wert zurückkehrt, das heißt zum Nullwert“ (Voltaire)

JV

 

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