Civitas Institut

EU: Was wir da am Sonntag so alles wählen - wenn wir wählen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 22. Mai 2014 um 17:22 Uhr

Wer wirklich glaubte, die EU-Wahlen am Sonntag (und die anderen Wahlen in der BRD) seien so harmlos und langweilig wie der unsägliche Wahlkampf, der erschrickt beim Blick hinter die Kulissen. Gar nichts ist harmlos, und manches erklärt sich urplötzlich, wenn man sieht, wer wie an welchen Strippen zieht. Bitte festhalten - und wenn, dann am Sonntag richtig wählen. Bei allen Wahlen!

"Nahezu ein Viertel der europäischen Abgeordneten ist Mitglied der LGBT-Arbeitsgruppe (LGBT = Lesbians, Gays, Bisexuels, Transsexuels), welche die Interessen der Homo-Lobbies in Europa verteidigt. Es sind 174 von 766 Mandatsträgern, das ist die bedeutendste der Arbeitsgruppen des Straßburger Parlaments. Einundzwanzig französische Abgeordnete sind Mitglied, die meisten kommen aus den Reihen der Sozialisten (10) und der „Umweltschützer“ (8). Nur Großbritannien schickt mehr Repräsentanten ins Parlament. Das Ziel: Einfluss auf die Beschlüsse des Parlaments zu nehmen und „die Vorschläge, Meinungsäußerungen und Aktivitäten der Kommission zu beobachten“, damit sie die Forderungen zur Kenntnis nimmt. Diese Militanz ist doppelt wirksam: in fünf Jahren haben die Mitglieder des europäischen Parlaments über 250 Abstimmungen teilgenommen, die sich auf die sexuelle Orientierung und die „Gender-Identität“ bezogen; dabei haben sie „mehr als einhundert Berichte gebilligt, die sich über diese Themen positiv äußerten“, freut sich die Österreicherin Ulrike Lunacek.

Frau Lunacek ist Mitglied der Grünen und Mit-Präsidentin dieser Arbeitsgruppe, und sie hat allen Grund zur Freude: als die französische Regierung am 4. Februar dem Druck der Demonstranten zurückweichen musste, hat das europäische Parlament mit großer Mehrheit ihren Bericht über den „EU-Fahrplan zur Bekämpfung der Homophobie“ angenommen; dieser Bericht war vom regionalen Zweig der ILGA Europa, der Internationalen Vereinigung von Lesben und Schwulen angeregt worden. Diese Lobby mit völlig unerwarteter Macht mit Sitz in Brüssel wird von der europäischen Kommission subventioniert (im Jahre 2012 mit 1,4 Millionen Euro), ebenso vom niederländischen Erziehungsministerium, von mehreren Nicht-Regierungs-Organisationen (darunter die von George Soros gegründete Open Society Foundation) und sogar vom amerikanischen State Departement. (…)"

Quelle: hier, Übers.: JV

 

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