Civitas Institut

Paris: Hunderttausende demonstrieren für die Familie PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 02. Februar 2014 um 17:29 Uhr

UPDATE 18.00 Uhr! Sie müssen wiederum hunderttausende sein, die zur Stunde in Paris für die Familie demonstrieren. Über vier Stunden dauert der Zug, der sich vom Platz der Militärschule bis zur Place Denfert-Rocherau erstreckt. Das Taubira-Gesetz über die Homo-"Ehe" ist zwar im vergangenen Jahr durch das Parlament gebracht worden, die Demonstranten lassen aber nicht nach und setzen sich aktiv für die Familie ein. Die BRD-Medien beginnen widerwillig, von "zehntausenden" Demonstranten zu berichten. Schon bei den beeindruckenden Großdemonstrationen im vergangenen Jahr hatten sie die Teilnehmerzahlen eindeutig heruntergespielt.

Die französischen Bischöfe haben sich vorbildlich für die Demonstration ausgesprochen, manche öffentlich zur Teilnahme aufgerufen und den Teilnehmern (so Mgr. Aillet) Gottes Segen zugesprochen. Zu den Großdemonstrationen des vergangenen Jahres hatte die französische Civitas-Bewegung aufgerufen; die Bischöfe und andere Organisationen hatten dann ihrerseits Aufrufe gestartet und Demonstrationen organisiert, um der französischen Civitas nicht das Feld zu überlassen.

Die heutige Großveranstaltung steht unter den Forderungen "Abschaffung der Änderung des Ehe-Verständnisses"; "Nein zur Schaffung von Kindern, die bewußt ihres Vaters beraubt werden (künstliche Befruchtung weiblicher Paare). Die Meinung des Nationalen Ethikrates ist dabei völlig unerheblich"; Nein zur Legalisierung von Leihmüttern. Frauen und Kinder sind keine Handelsobjekte"; "Nein zum Gender-Unterricht und zur Verbreitung dieser Ideologie. Die zahlreichen Dementis von Politik und Medien in den letzten Wochen können nicht verschleiern, daß sie eine wirkliche Gefahr ist"; "Nein zur Knebelung der Familien durch die Steuer"; "Nein zur Einschränkung des Elternurlaubs, Ja zur Freiheit der Familien auch in diesem Bereich".

Unter den Teilnehmern sind über hundert Abgeordnete. Aber auch die von den Großdemonstrationen des vergangenen Jahres bekannten "Mariannes" und "Hommen" fehlen nicht, wie die Bilder zeigen.

Einige Regierungs-Politiker reagieren bereits panisch, was sich an ihren Reaktionen z.T. auf twitter ablesen läßt. Michèle Delaunay, Sozialistin und Beigeordnete Ministerin für Pflege und Senioren: "Sie waren Frigidiste Barjots, jetzt sind sie Dieudonnisten, LePenisten, Integristen... Wäre ich rechts, ich wäre verzweifelt...". Innenminister Valls, auch "Gas-Manuel" genannt: "Das ist die Fronde der Antis: Anti-Eliten, Anti-Staat, Anti-Steuern, Anti-Parlament, Anti-Journalisten... Aber auch und vor allem Antisemiten, Rassisten, Homophobe... Ganz einfach Anti-Republikaner." Er schätzt übrigens das Klima wie etwa im Jahr 1930 ein, als die Weltwirtschaftskrise Frankreich später als andere Länder, aber um so heftiger traf und die Verzweiflung die Mennschen ins Lager politischer Extremisten trieb. Cécile Duflot, Grüne und Wohnungsbauministerin, bringt einen preisverdächtig dämlichen Kommentar: "Wer die Demo von heute nachmittag unterstützt, der unterstützt nicht das Leben. Das Leben ist nicht, kleine Mädchen für den heimischen Herd zu erziehen."

Zeitgleich zog ein Demonstrationszug mit denselben Themen druch Lyon. Erste Teilnehmerzahlen für Lyon: 19 500 (Polizei) bis 40 000 (Organisatoren).

Wir werden morgen an dieser Stelle ausführlich über die Demonstrationen und die Reaktionen darauf berichten.

UPDATE: Gerade erfahren wir von Demonstrationen mit gleicher Zielrichtung in Madrid, Warschau, Amsterdam. Auch darüber morgen ausführlicher!

JV

Erste Bilder vom Tage, z.T. aus Paris, z.T. aus Lyon:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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