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CSU-Europapolitiker gegen EU-Beitritt der Türkei PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. November 2013 um 10:50 Uhr

Innerhalb der CDU/CSU gibt es weiterhin eine größere Zahl von Politiukern, die sich klar gegen einen Beitritt der Türkei zur EU aussprechen. Vor der neuen Verhandlungsrunde über einen EU-Beitritt der Türkei kommt aus der Union Kritik am Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Die Regierung sollte einen EU-Beitritt der Türkei nicht weiter betreiben", sagte der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europaparlament, Markus Ferber, dem Magazin "Focus".

 

 

Er rief dazu auf, die Regierungslinie und die Parteilinien von CDU und CSU in Einklang zu bringen.

 

Bisher setzt die Regierung auf ergebnisoffene Verhandlungen mit der Türkei. Wegen des Umgangs mit ethnischen und religiösen Minderheiten steht das Land immer wieder in der Kritik; in letzter Zeit gab es jedoch Verbesserungen. Im gemeinsamen Wahlprogramm hatten die Unionsparteien eine Vollmitgliedschaft abgelehnt. Es gibt allerdings auch wesentlichere Gründe gegen einen Beitritt der Türkei zur EU, vor allem, weil die Türkei nicht zum europäisch-christlichen Kulturkreis gehört und zu dieser Kultur und Geschichte gegensätzliche Grundlagen hat.

 

Ein Beitritt der Türkei zur EU, der vor allem auf Grund des Drucks aus den USA betrieben wird, würde die kulturelle Identität des christlichen Abendlandes weiter zerstören, was für viele Befürworter eines Beitritts auch beabsichtigt ist.

 

 

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