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Schäuble wirbt für AfD PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 20. September 2013 um 13:22 Uhr

Finanzminister Schäuble, der vermutlich zu den unbeliebtesten Politikern in Deutschland gehört und durch seine „Eurorettungspolitik“ Milliarden von Steuergeldern vergeudet hat, hat nur einen klaren Feind: die neue Partei Alternative für Deutschland. Gegen die Postkommunisten im Bundestag hört man von ihm kein Wort. Was könnte der AfD mehr gelegen kommen als Schimpftiraden des Zerstörers des deutschen Gemeinwohls auf die AfD. Hatte er schon vor einiger Zeit der Partei „Demagogie auf unterstem Niveau" vorgeworfen, so schlägt er jetzt bei „Zeit Online“ noch Mal kräftig nach.

Der Euroretter, der das deutsche Gemeinwohl in massiver Weise aufs Spiel setzt, warnte eindringlich vor der Wahl der AfD.

„Diese Leute behaupten doch glatt: Ohne Euro ginge es uns wirtschaftlich besser. Das ist grundlegend falsch, das ist komplett unglaubwürdig und für unseren Wohlstand brandgefährlich“, sagte Schäuble in Zeit Online. Die AfD hätte „aus lauter Rückwärtsgewandtheit das Wohl Deutschlands im 21. Jahrhundert nicht im Blick“.

Wer, wie die AfD, Ängste vor Europa schüre, der schüre auch schnell Ängste vor Einwanderern, warnte der Minister. Dagegen müsse man sich behaupten. Da sieht man, dass Schäuble in seiner Angst, Stimmen an die AfD zu verlieren, nicht davor zurückschreckt die „Rechtsradikalen-Keule“ zu schwingen.

Er habe bei den Verhandlungen gegen die Euro-Rettungsmaßnahmen der Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht Vertreter der AfD erlebt. Zwar wolle er keine Namen nennen, sagte Schäuble, „aber ich habe zum Teil schon gedacht: Du meine Güte“. Das genau, verehrter Herr Schäuble, denkt die Mehrheit der Deutschen, wenn sie Ihre Politik sieht, die die deutschen Interessen, auf die Sie vereidigt sind, mit Füßen tritt.

Schäuble spricht genau das aus, was auf ihn und die Eurorettungspolitik zutrifft. Das wissen auch die Bürger und Wähler und deshalb haben seine Aussagen sicher einen positiven Effekt auf die Stimmabgabe zugunsten der AfD am Sonntag. Und insofern hat sich Schäuble wider Willen zum Wahlhelfer der AfD gemacht.

Übrigens: Das Meinungsforschungsinstitut INSA sieht die AfD erstmals kurz vor der Bundestagswahl bei 5 Prozent. Bisher hatte INSA stets 2-3 Prozent prognostiziert. Vermutlich erklärt dies die Nervosität der "C"DU Politiker in dieser Woche, denn Schäuble ist nicht der einzige, der im Endspurt vor allem die AfD angreift.

 

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