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Frankreich: Freimaurerisch-sozialistische Politik gegen die Schulen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 11. September 2013 um 09:13 Uhr

Die sozialistisch-kommunistische Regierung in Frankreich intensiviert ihren Kampf gegen die katholische Kirche und für eine noch weitere, radikale Ausschaltung der Religion aus der Schule. Mit einer sogenannten „Charta der Laizität“, die aus 15 Punkten besteht, soll jegliche „religiöse Indoktrination“ in der Schule unterbunden werden.

Der linkssozialistische Bildungsminister Vincet Peillon hatte schon vor einiger Zeit seine freimaurerische Grundauffassung in dem Satz zusammengefasst: „Man wird nie ein freies Land aufbauen können mit der katholischen Kirche“.

Die „Charta“ wurde an einem historischen Ort verkündet, nämlich in La Ferté-sous-Jouarre, wo im Jahre 1872 der Vorkämpfer des Antiklerikalismus, Léon Gambetta eine in Frankreich allseits bekannte Rede gegen die Kirche hielt.

So heißt es in der Charta, dass sich keiner unter Berufung auf seine Religion der Teilnahme am Unterricht verweigern könne, oder eine Lehrer in Frage zu stellen, der ein bestimmtes Thema im Unterricht behandelt.

Dies steht wiederum im Zusammenhang mit der radikalen Gender Mainstreaming Aktivistin und Frauenministerin Najat Vallaud-Belkacem, die für einen sogenannten „geschlechtsneutralen Unterricht“ kämpft. Schulbücher sollen nach den Methoden der gesellschaftszerstörerischen Gender-Ideologie umgeschrieben werden und Frankreich von Kindesbeinen an gendermäßig gleichgeschaltet werden. Homosexualität dürfe in Schulbüchern nicht länger verschwiegen werden und so sollen die Kinder schon im Kindergarten sexualisiert werden.

Ob künftig Christbäume in staatlichen Schulen aufgestellt werden dürfen, ist in der Charta bisher nicht geregelt. Schon im vergangenen Jahr wurde in einem Kindergarten ein Weihnachtsbaum nicht aufgestellt mit der üblichen Begründung, man wolle muslimische Eltern nicht irritieren.

Zudem ist vorgesehen, in allen Lehrplänen das Fach „säkulare Moral“ aufzunehmen. Was das sein soll, wäre interessant zu erfahren. Es sollen, soviel wurde verraten, die „Werte der Republik“ vermittelt werden. Alles Beispiele für eine „echte Demokratie“ nach europäischen Zuschnitt und linksradikalem Hintergrund.

In Frankreich haben die staatlichen Schulen einen extrem negativen Ruf und jeder, der sich dies irgendwie leisten kann, schickt seine Kinder auf katholische Schulen. Mit der neuen Charta wird sich dieser Trend vermutlich weiter fortsetzen.

 

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