Civitas Institut

Empörend! Familien mit drei oder vier Kindern PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 23. Mai 2013 um 00:00 Uhr

 

Die familienfeindliche feministische Front hat ein neues Feindbild. S. Em. Joachim Kardinal Meisner hat etwas völlig selbstverständliches gesagt, doch die Horde der Feministen, die in enger Verbundenheit mit dem Finanzkapital alle Frauen in die Arbeit zwingen wollen sind „empört“. In einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ sagte Meisner: „Wir sind ein sterbendes Volk, haben aber eine perfekte Gesetzgebung für Abtreibung. Ist das nicht die Selbsttötung einer Gesellschaft? Am liebsten will man auch noch die Frauen aus den Familien heraushaben, damit die Produktion weiterläuft. Mit Geld allein kann man keine Kinder bekommen.“ Er plädierte dafür, ein Klima zu schaffen, in dem Frauen mehr Kinder zur Welt bringen. Und dann die Frage, der die Feministen in Rage versetzt: „Wo werden denn Frauen ermutigt, zu Hause zu bleiben und drei, vier Kinder zur Welt zu bringen?“

 

 

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte: „Was er meint, den jungen Frauen von heute vorschreiben zu müssen, ist für mich als berufstätige Mutter und als Katholikin kränkend.“

Liebe Frau Nahles, nicht jeder der katholische Kirchensteuer zahlt, ist auch katholisch. Dazu gehört auch die Einhaltung der Gebote und die Treue zum Lehramt, zu Papst und Bischöfen. Und was Kardinal Meisner sagte ist nichts anderes als die beständige Lehre der Kirche.

Die Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt, betonte, „die Zeiten, in denen ein Kardinal Frauen vorschreiben konnte, wie sie zu leben hätten, sind glücklicherweise vorbei“. Göring-Eckardt, die auch Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands ist, sagte, sie wünsche sich einen Kardinal, „der Väter lobt, die zu Hause bleiben und sich um ihre Kinder kümmern“.

Wo hat der Kardinal Frauen vorgeschrieben, wie sie zu leben haben? Wenn man doch nur ganz gelegentlich mal eine Politikerin (oder Politiker) finden könnte, die wirklich echte Argumente für ihre Ideologie vorbringen, statt immer nur die gleichen Parolen zu wiederholen. Was ist so schlimm daran, dass eine Frau sich dazu entschließt, drei oder vier Kinder zu bekommen und diese großzuziehen? Ist es eine so gute Alternative, stattdessen acht Stunden an der Aldi-Kasse zu sitzen?

Heftige Kritik kam auch von den linken „Jungen Unternehmern“. Die Vorsitzende, Lencke Wischhusen, unterstrich, die Aussagen von Meisner seien „veralteter Schwachsinn“. Die Leistung von Frauen sei für die Wirtschaft unverzichtbar. Das ist immerhin mal eine klare Ansage: Statt Kinder kriegen und erziehen, ab in die Fabrik! Wir steigern das Bruttosozialprodukt... Das ist nicht anders als in der kommunistischen DDR, die Arbeitskräfte dringend brauchte und deshalb die Frauen in die Produktion zwang. Im vereinten Deutschland wird diese Politik jetzt fortgesetzt. Eine Mutter, die sich für Kinder und Familie entscheidet gilt da geradezu als asozial. So kaputt ist der totalitäre Kapitalismus inzwischen. Und die linke Einheitsfront applaudiert.

 

 

 

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 29 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!