Civitas Institut

„Gegner der Homoehe endgültig gescheitert“ PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 18. Mai 2013 um 08:05 Uhr

UPDATE 15.00 UHR MIT DEM BILD DES TAGES! Gestern, am 17. Mai 2013, hat der französische Verfassungsrat das Taubira-Gesetz zur Einführung der Homo“ehe“ gebilligt, damit ist es rechtskräftig. In den Minuten, in denen dieser Bericht entsteht, wurde es verkündet. Die Vorgehensweise der teils sozialistischen, teils linksextremen Regierung Hollande kann geschichtlich nur mit dem 24.03.1933 verglichen werden. Formal demokratisch korrekt wurde ein Gesetz brutal durchgeboxt, und zwar ganz eindeutig gegen den ebenso eindeutigen Willen des Souveräns, des Volkes. Der Sozialismus zeigt sein Demokratieverständnis bekanntlich immer dann besonders offen, wenn er an der Macht ist.

Die Proteste gegen die sozialistische Regierung und gegen dieses Gesetz waren niemals abgerissen, auch wenn die deutschen und französischen Medien schwiegen, als seien sie gleichgeschaltet. Nirgendwo in Frankreich konnte ein Mitglied der sozialistischen bzw. linksextremen Regierung sich zeigen, ohne von größeren oder kleineren Gruppen begrüßt zu werden, die mit den Fähnchen der Demo-für-alle-Bewegung und durch Pfeifen und Buhrufe auf ihr Anliegen aufmerksam machten – so wurde noch gestern die Ministerin Christiane Taubira in Lyon von Demonstranten angemessen empfangen. Und nicht nur sie, und nicht nur in Lyon.

Überall in Frankreich trafen sich hunderte, oft tausende zu Nachtwachen. Das Anliegen: Schutz der Familie, Schutz der Kinder vor dem Aufwachsen in unnatürlichen Verhältnissen.

Die französischen „Ordnungs“kräfte waren nicht nur besonders brutal gegen friedliche Demonstranten, gegen Kinder, Frauen und Greise vorgegangen. Das ging bis zum Einsatz von Gas gegen völlig friedliche Wehrlose, weshalb der verantwortliche sozialistische Innenminister Manuel Valls inzwischen auch den Beinamen „Manuel Gas“ trägt. Damit nicht genug, ließen die „Ordnungs“kräfte am vergangenen Montag linke Gewalttäter ungehindert in den Vierteln um den Eiffelturm Bus-Fensterscheiben einschlagen, parkende Autos anzünden, Fensterscheiben von Geschäften einschlagen, Bilder liegen uns vor. Das Vertrauen der Franzosen in Politik, Polizei und Medien ist restlos zerstört.

Währenddessen wird in den Medien verschwiegen, wie aggressiv die Befürworter der Zerschlagung der Gesellschaft vorgehen. Regelmäßig werden in Frankreich Kirchen und christliche Friedhöfe geschändet. Avignon ist eine charmante südfranzösische Stadt, in der man, wie man hört, gewisse Viertel besser nicht mehr betreten sollte. In der vergangenen Woche wurde in Avignon ein an seinem Habit als solcher erkenntlicher Mönch brutal zusammengeschlagen. Wie in anderen Ländern und in vergleichbaren Fällen auch, so wartet man auch hier auf angemessene Reaktionen. Sie kommen nicht. Es sind halt die falschen Opfer, und sie krakeelen eben nicht laut genug ihre Opferrolle heraus, wie andere, selbsternannte Opfer das unablässig tun, bis man es nicht mehr hören kann.

„Gegner der Homoehe endgültig gescheitert“, jubelten die WDR-Nachrichten gestern abend. Wir sehen das nicht so. Der Zorn ist groß, drüben, bei den Galliern. Und von den uralten 68ern, deren Erben unsere Zivilisation zerstören wollen, haben wir denn doch den einen oder anderen zutreffenden Spruch gehört. Einer davon heißt: „Was lange gärt, wird endlich Wut“.

So ist es.

Am 26. Mai wird Paris nämlich wieder eine Demonstration sehen. Es wird schon lange über facebook und twitter und andere soziale Netzwerke zur Teilnahme aufgerufen, auch von den französischen Bischöfen, welche sich für den Schutz von Ehe und Familie offen einsetzen. Die beiden großen bisherigen Demonstrationen zählten über 1,5 Millionen Teilnehmer. Möglicherweise wird diese erneute Willensäußerung der breiten Mehrheit des Volkes Formen annehmen, welche die sozialistische und linksextreme Regierung Hollande politisch nicht überleben wird.

Die französische Civitas organisiert, wie auch schon vorher, eine eigene Kundgebung. Als katholische Organisation kann sie nicht, wie die zwielichtige und auch bei der Demo-für-alle-Bewegung nicht unumstrittene „Frigide Barjot“, für den PACS (eingetragene Lebenspartnerschaft Gleichgeschlechtlicher) sein.

Wenn die sozialistische und linksextreme Regierung es doch überleben wird, geht die sozialistische Zerstörung der Gesellschaft weiter. Hollande plant z.B. nach eigenem Bekunden bereits, nach den Kommunalwahlen von 2014 das Wahlrecht auch auf Ausländer auszudehnen. Weitere Beispiele gibt es in Fülle, sie sprengen den Rahmen dieses Berichtes. An anderer Stelle wird darauf einzugehen sein, denn, machen wir uns nichts vor: das alles bleibt an keiner Grenze stehen. An keiner geographischen, politischen und moralischen Grenze. Wenn wir es nicht stoppen.

JV

 

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