Civitas Institut

Lebensschutz: Gute Neuigkeiten aus Spanien PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. April 2013 um 08:24 Uhr

Es gibt auch gute Neuigkeiten im Kampf für das Leben, heute aus Spanien: „Das spanische Verfassungsgericht könnte, mit Unterstützung des Justizministers und der Mehrheit der Parlamentarier, sehr bald eine sehr viel restriktivere Revision des spanischen Abtreibungsgesetzes in Angriff nehmen.

Einerseits könnten dann die Mediziner leichter Gewissensgründe anführen, wenn sie Abtreibungen generell verweigern. (…). Und um andererseits jede „Eugenik“ zu vermeiden, wird neuerlich zugesichert, dass das Leben ein unveräußerliches Recht ist, und zwar von der Empfängnis an. Niemand hat das Recht, das Leben etwa wegen Fehlbildungen zu unterbrechen. (…). Des weiteren muss absolut sicher feststehen, dass das Leben der Mutter stark gefährdet ist, wenn eine Abtreibung vorgenommen werden soll. Und schließlich sollen Minderjährige im Falle einer Schwangerschaft vor sich selbst geschützt werden. Da ihr Körper nicht mehr ihnen selbst gehört, sobald sie schwanger werden, da sie ja zum „Gefäß“ eines zukünftigen Lebens werden, sollen die Eltern, vor allem aber die Ärzte, an die sie sich wenden, an ihrer Stelle Entscheidungen treffen. (…).

Der spanische Verfassungsgerichtshof hatte sich 1985 zur Abtreibung geäußert. Gegenwärtig geht es um die Einschätzung, dass dem Leben von der Empfängnis an Vorrang zu gewähren ist. „Gefahr für die physische und psychische Gesundheit der Mutter darf nicht als Vorwand dienen, Entscheidungen zu umgehen, die vom Verfassungsgerichtshof getroffen worden sind“, fasste der Minister zusammen. Es geht darum, die Mutter dazu zu ermuntern, „Ja“ zum Kind zu sagen. Überdies „kann man ein Leben nicht gegen ein anderes aufrechnen“ (…). Die Jugendlichen müssen über ihre Möglichkeiten „aufgeklärt“ werden, und die Gewissensentscheidung der Ärzte gegen die Abtreibung aus persönlichen Gründen (…) muss anerkannt werden.

Mehr als eine Million Menschen hatten im Oktober 2009 in Madrid für ein Verbot der Abtreibung demonstriert. Tatsächlich hatte sich seit den 90er Jahren die Zahl der Abtreibungen in Spanien verdoppelt. (…). Bereits im Juni 2010 hatte die (mehrheitliche) Volkspartei den Verfassungsgerichtshof angerufen, der sich bisher noch nicht geäußert hat. Im November 2011 hatte die Volkspartei die Revision des entsprechenden Gesetzes in ihr Wahlprogramm aufgenommen.

Die Äußerungen des Ministers fallen zeitlich mit einer Information des Vorsitzenden der spanischen Bischofskonferenz, des Madrider Erzbischofs Antonio Rouco Varela, zusammen, in welcher er eine Werbekampagne für 150 000 Euro ankündigt. Mit dieser Kampagne sollen Mütter ermutigt und überzeugt werden, nicht abzutreiben (…)."

Unsere Quelle (in französischer Sprache)

JV

 

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