Civitas Institut

Warum die Linken gegen das Leben sind PDF Drucken E-Mail
Montag, den 08. April 2013 um 18:28 Uhr

 

Seit einigen Jahren wird nahezu jede Veranstaltung, Kundgebung und Demonstration, wie am vergangene Wochenende in Freiburg im Breisbau, die für das naturrechtliche und im Grundgesetz garantierte Recht auf Leben eintritt, von linksradikalen Hooligans oft mit Gewalt angegriffen. Da es bei dieser Klasse von politischen Aktivisten ganz unüblich ist, Argumente für ihren Kampf gegen das Recht auf Leben zu hören, sondern nur Parolen, wollen wir versuchen zu verstehen, was diese zumeist jungen Menschen motiviert, gegen ein Lebensrecht insbesondere ungeborener Babys zu kämpfen. Zu den Parolen gehört der Vorwurf an Christen, sie seien „rechtsradikal“, obwohl die Rechtsradikalen der Vergangenheit, nämlich die Nazis, das Recht auf Leben zutiefst verachteten, ebenso, wie die linken Aktivisten heute.

 

 

 

 

 

Im Hintergrund des Kampfes gegen das Lebensrecht ungeborener Kinder steht in fast allen Fällen eine radikale Vorstellung von personaler Autonomie. „Mein Bauch gehört mir“, war einer der Parolen in den 1970iger Jahren als es um den Kampf für die Streichung des Paragraphen 218 ging und diese Parole bestimmt bis heute die Ideologie der linken Lebensgegner.

 

Doch was wäre, wenn die unbegrenzte Autonomie, die irgendjemand für sich selbst einfordert, das eigene Leben in Gefahr brächte? Nehmen wir an, einer dieser Kämpfer für die Autonomie liegt auf der Intensivstation und beeinträchtigt die Autonomie einer anderen Person auf der Intensivstation, sei es ein Arzt, eine medizinische Hilfskraft oder ein anderer Patient. Wäre es dann nicht auch gerechtfertigt, dessen Leben zu beenden um die Autonomie der anderen Person zu bewahren? Es gibt in der Tat sogenannte „Philosophen“ wie Peter Singer, für die dies eine durchaus sinnvolle Option ist.

 

Natürlich wird dies fast jeder, auch die linken Hooligans, verneinen. Doch was macht den Unterschied zu ungeborenen Kindern aus? Das bekannte „Argument“ lautet, dies seien gar keine Menschen, sondern nur Zellhaufen und wenn eine Frau derzeit kein Kind wolle, müsse es ihr selbstverständlich erlaubt werden, dies durch eine Abtreibung zu verhindern. Abgesehen von der erwiesenen Tatsache das über 70 Prozent der Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen, dies gerade nicht auf Grund der Beeinträchtigung ihrer „personalen Autonomie tun, sondern weil sie dazu von außen (Partner, Eltern) gedrängt werden, stellt sich die Frage, wann denn der „Zellhaufen“ kein Zellhaufen mehr ist, sondern ein Mensch. Drei Wochen oder drei Monate nach der Zeugung und drei Monate nach der Geburt? Ein drei Monate alter Embryo verfügt über alle wesentlichen Organe und hat ein schlagendes Herz. Wo gibt es dann ein objektives Kriterium?

 

Kein Mensch existiert nur für sich und weil dies so ist, kann er nicht autonom sein. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er ist schon immer auf Mitmenschen bezogen, was übrigens auch der große Übervater der Linken, Karl Marx, richtig erkannt hat, und wenn die Mitmenschen ihm feindlich begegnen und er ständig Angst um sein Leben haben muss, zumindest in jeder Situation, in der er nicht im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte ist, wird dies kein besonders lebenswertes Leben sein.

 

Die autonome Selbstbestimmung kann kein Fundament für irgendeine Gesellschaft sein, sie kann kein Fundament einer Freundschaft sein, denn totale Autonomie ist mit Freundschaft völlig unvereinbar. Und deshalb kann sie auch kein Argument gegen den Lebensschutz sein.

 

Bedauerlicherweise haben Linksradikale keinen wirklichen Mut. Sich nicht wehrende Christen körperlich anzugreifen spricht gewiss nicht für Mut. Mutig wäre es, sich mit Verteidigern des natürlichen Rechts auf Leben in einem Streitgespräch mit Argumenten auseinanderzusetzen, sich den Argumenten der Lebensschützer zu stellen und Gegenargumente vorzutragen. Dies sollte in einer pluralistischen Demokratie eigentlich selbstverständlich sein. Als dies in der Weimarer Republik nicht mehr möglich war, begannen linke und rechte Hooligans aufeinander einzudreschen; das Ergebnis ist bekannt.

 

 

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