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Linksfaschisten greifen Lebensrechtler in Münster an PDF Drucken E-Mail
Montag, den 11. März 2013 um 09:37 Uhr

Am vergangenen Samstag fand im westfälischen Münster der „Marsch für das Leben“ statt. Besonders viele junge Teilnehmer nahmen in diesem Jahr an der jährlichen Demonstration für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürliche Tod statt. Auch in diesem Jahr wurde die Demonstration von Linksfaschisten und Lebensverachtern massiv angegriffen. Lesen Sie den Bericht der engagierten Lebensschützerin und Journalistin Felizitas Küble:

 

 

„Am heutigen Samstag, den 9. März 2013, zogen Christen aus nah und fern durch die Innenstadt der westfälischen Metropole, um mit weißen Holzkreuzen, Gebeten und Chorälen für das Lebensrecht aller Menschen einzutreten, ob gesund oder behindert, geboren oder ungeboren.

 

Dabei ließen sich die Abtreibungsgegner auch durch anhaltendes Regenwetter nicht davon abbringen, ein klares Zeugnis für das Leben zu geben. Diesmal war der Anteil junger Teilnehmer besonders hoch und auffällig, darunter viele Studierende oder junge Mütter (siehe Foto).

 

Insgesamt beteiligten sich mindestens 150 Lebensrechtler, wobei manche erst eintreffen konnten, als sich der Gebetszug schon in Bewegung setzte. Es wurden ca. 120 Holzkreuze verteilt, wobei nicht alle Teilnehmer eines trugen, etwa wenn sie einen Kinderwagen schoben oder fotografierten bzw. gesundheitlich geschwächt waren etc.

 

Organisiert wurde die Demonstration von der Münchner Initiative EuroProLife, wobei deren Vorsitzender Wolfgang Hering wegen einer Erkrankung in diesem Jahr erstmalig verhindert war und  durch seinen Geschäftsführer Georg Fleischmann vertreten wurde.

 

An der Kreuze-Aktion beteiligten sich Mitglieder zahlreicher Gruppen und Verbände, z.B. der Aktion Leben, CDL, ALFA, Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt sowie Freunde unseres Christoferuswerks in Münster.

 

Die Kundgebung begann um 14,30 Uhr auf dem Ägidii-Kirchplatz mit dem Kennenlernen der Teilnehmer, einer Ansprache von Georg Fleischmann sowie gemeinsamen Gebeten und Liedern.

 

Die Lebensrechtler erhielten weiße Holzkreuze, mit denen sie durch Münsters City zogen, vorbei an vielen Kirchen, aber bewußt auch an der Synagoge:

 

Vor dem jüdischen Gebetshaus (siehe Foto) wurde eine längere Gedenkpause für die von der NS-Diktatur ermordeten Juden eingehalten, wobei viele Teilnehmer sich zum Gebet auf die nasse Straße knieten.

 

Der Gebetszug wurde  -  wie seit vielen Jahren üblich  – von linksradikalen Chaoten durch Trillerpfeifenkonzerte, Schrei-Parolen, versuchte Handgreiflichkeiten und pubertäre Aktionen (zB. Herumwerfen von Kondomen) massiv gestört. Ein Teil dieser Gegner war vermummt.

 

Einige Radikalfeministinnen wollten sich z.B. unbedingt in den Gebetszug hineindrängen (vor allem mit der Absicht, den Lebensrechtlern ihre Kreuze wegzunehmen); sie wurden aber von Polizisten zurückgehalten, mit denen sie sich mitunter ein regelrechtes Handgemenge lieferten.

 

Einer der Störer hatte sich  – während die Pro-Life-Demo an der Lambertikirche vorbeizog  -  ein weißes Holzkreuz geschnappt, es sofort zum antichristlichen Nero-Kreuz umgedreht  – und zog damit triumphalistisch von dannen.

 

Wie die Polizei Münster in einer heutigen Pressemeldung mitteilt, wurde gegen sechs Leute eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot angefertigt.  Eine 30-jährige und eine 34-jährige Münsteranerin nahmen die Beamten fest, weil sie bei der Personalienfeststellung Widerstand leisteten.

 

Durch die massive Präsenz von weit über hundert Polizisten und dutzenden Mannschaftswagen wurde die Demonstrationsfreiheit der Abtreibungsgegner weitgehend gewährleistet und die Linksradikalen in Schach gehalten, die ihre altbekannten staatsfeindlichen und gotteslästerlichen Parolen gröhlten oder als Plakate hochhielten, darunter z.B.:

 

“Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat”  – “Mein Bauch gehört mir!”  –   “Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland  -  Abtreibung in Frauenhand”  -   “Deutschland verrecke!”  –  und noch schlimmer: “Hätt Maria bloß abgetrieben…”  (dieser blasphemische Spruch war auf zahlreichen Postern der Störer zu sehen).

 

Die besonnenen Christen ließen sich dennoch nicht aus ihrer Ruhe bringen; sie sangen unbeirrbar ihre Kirchenlieder bzw. kurze lateinische Choräle oder beteten das Vaterunser und Ave Maria.

 

Bevor der Kreuze-Marsch wie jedes Jahr zum Denkmal des seligen Kardinal von Galen auf dem Domplatz führen sollte, wurden die Organisatoren von der Polizeiführung darüber informiert, daß sich die Gegenseite auf dem Domplatz ungewöhnlich aggressiv gebärde, so daß die Sicherheitskräfte wahrscheinlich zum Knüppeleinsatz greifen müßten, um die Demonstrationsfreiheit der Lebensrechtler durchzusetzen.

 

Zudem könne die Polizei trotz ihrer starken Präsenz von zweihundert Mann keine volle Gewähr für die Sicherheit aller Teilnehmer bieten.

 

Unser FOTO zeigt eine Polizeimannschaft vor dem Domplatz.

 

Die Polizeibeamten stellten es den EuroProLife-Organisatoren anheim, ob sie das Demonstrationsrecht ggf. auch mit weniger sanften Methoden durchsetzen solle oder nicht.

 

Die Lebensrechts-Leitung beschloß im Sinne christlicher Nächstenliebe auch gegenüber den Chaoten sowie mit Rücksicht auf die volle Sicherheit ihrer Teilnehmer, den Gebetszug abzubrechen und auf ihre gewohnte Abschlußkundgebung auf dem Domplatz schweren Herzens zu verzichten.   So wurde der Gebetszug an der Aa-Brücke gestoppt, die sich zwischen Liebfrauenkirche und Dom befindet.

 

Die Lebensrechtler beendeten ihre Kreuze-Aktion mit einer Dankansage an die Polizei, was von starkem Beifall begleitet wurde; zudem gab es wieder das traditionelle Vaterunser-Gebet für die Polizisten. Am Schluß erteilte ein junger Kaplan den Christen per Lautsprecher seinen priesterlichen Segen.

 

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 

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