Civitas Institut

EU will Verfügungsgewalt über die Fähigkeiten der Frauen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 11. März 2013 um 08:52 Uhr

Die EU-Planwirtschaftler werden immer unverfrorener und totalitärer. Die linksliberale „Kämpferin für Frauenrechte“, wie sie sich selbst versteht, EUdSSR-Justizkommissarin Viviane Reding, hat nun eines ihrer Prinzipien verraten, mit dem sie sich unbeirrt von allen rationalen Gegenargumenten für eine Frauenquote von 40 Prozent in allen börsennotierten Unternehmen Europas (vorläufig; später wird dies auf alle Unternehmen übertragen) einsetzt. Das Prinzip lautet: "Das Prinzip, dass wir weibliches Talent nicht vergeuden können, das muss akzeptiert werden."

 

Wenn man sich dieses „Prinzip“ anschaut, das schon auf den ersten Blick wie ein Prinzip kommunistischer Staaten in die Augen fällt, dann ist das Wort „wir“ besonders verräterisch? Wer ist mit diesem „wir“ gemeint? Wer verfügt über die „weiblichen Talente“?

 

Bislang geht man wohl davon aus, dass in demokratischen Staaten die Menschen, die Talente haben, über ihre Talente verfügen. Dies sollten sie natürlich im Sinne des Gemeinwohls tun, doch dazu kann niemand sie zwingen. Die EU-Justizkommissarin sieht dies wohl ganz offensichtlich anders. Diese Talente gehören nach ihrer Auffassung der EU, bzw. der europäischen Wirtschaft.

 

Zudem gehört zu den „weiblichen Talenten“ natürlich ganz besonders – denn dies unterscheidet Frauen von Männern vor allem anderen – das Talent Kinder zu empfangen, zu gebären und zu erziehen. Dieses Talent meint Frau Viviane Reding aber ganz offensichtlich nicht. Deshalb ist es irreführend, von „weiblichen Talenten“ zu sprechen, denn die Talente, die sie meint, sind solche, über die auch Männern verfügen.

 

Mit dem „wir“ sind aber auch nicht die internationalen börsennotierten Konzerne gemeint, denn diese sind an einer Zwangsquote für Frauen in Vorständen nicht interessiert. Zudem gibt es Erfahrungen mit einer Frauenquote, z.B. in Norwegen. Wegen des Mangels an geeigneten und bereiten Frauen hat dies dazu geführt, dass eine geringe überschaubare Zahl von Frauen in Norwegen in bis zu zehn Aufsichtsräten gleichzeitig sitzen, damit die Unternehmen die Quote erfüllen können.

 

Der ganze Kampf für eine Frauenquote in börsennotierten Unternehmen, der mit einer solchen Vehemenz von der EU geführt wird, betrifft zudem bestenfalls so ungefähr 0,000001 Prozent aller Frauen. Doch es wird so getan, als hänge davon das Wohl der europäischen Frauen ab.

 

Dies ist nur ein weiteres Beispiel, wie weit die EU sich von jeder Realität entfernt hat und sich in einer vollkommen konstruktivistischen Scheinwelt einbetoniert. Leider geht dies zu Lasten der europäischen Völker.

 

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