Civitas Institut

Diskussion über Sondersteuer für Kinderlose geht weiter PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 02. März 2012 um 00:00 Uhr

Die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Dorothee Bär, hat Forderungen nach einer Sonderabgabe für Menschen ohne Kinder verteidigt. Es handle sich dabei nicht um eine „Strafsteuer für Kinderlose“. Bedauerlicherweise stimmen auch zahlreiche Katholiken in diesen Chor der Steuererhöher ein. Hinter dem ganzen Theater steht nichts anderes als eine neue Quelle um das staatliche Einkommen zur Umverteilung zu erhöhen.

 

 

 

Frau Bär meint, es ginge darum „die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen.“ Die jungen Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion hätten auf eine wichtige politische Aufgabe aufmerksam gemacht, betonte die stellvertretende CSU-Generalsekretärin.

 

Paare, die bereit seien, Kinder zu erziehen, „zahlen Beiträge für den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme und ziehen auch noch künftige Beitragszahler groß“, erklärte Bär, die auch stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union Deutschlands ist.

 

Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf. Doch warum ziehen diese jungen Abgeordneten daraus nicht die Konsequenz, die Steuern für Familien ab dem dritten Kind deutlich zu senken? In Frankreich zahlt eine Familie mit drei Kindern fast keine Steuern mehr. Dies hat immerhin dazu geführt, dass Frankreich das Land mit der höchsten Geburtenrate in der EU ist.

 

Die „jungen Abgeordneten“ haben ihr Geschäft schnell gelernt. Es geht nicht darum den Familien wirklich zu helfen, sondern immer mehr Geld für den Staat zu generieren um dieses dann umzuverteilen. Man könnte das Geld gleich bei denen lassen, die es erwirtschaften und ihnen ausnahmsweise mal zutrauen, dass sie besser damit umzugehen verstehen als der Staat.

 

Politische Diskussionen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte drehen sich letztlich immer mehr darum, die Allmacht des Staates zu erweitern, die staatliche Macht immer mehr auszubauen und bis hinein in den Kochtopf zu regieren. Bedauerlicherweise lassen die meisten Menschen sich dies gefallen.

 

 

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