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So ruiniert man Europa PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 28. Februar 2012 um 13:26 Uhr

 

In der heutigen Ausgabe des Wirtschaftsteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung fasst Holger Steltzner in einem kurzen und sehr lesenswerten Kommentar die „Euro-Umverteilung“ auf den Punkt. Während Merkel beim ersten Griechenland-Hilfspaket vor zwei Jahren forderte, reformunwillige Krisenstaaten müssten künftig aus der Eurozone ausgeschlossen werden und sogar der Euro-Fanatiker Schäuble ihr zustimmte, wird jetzt Hans-Peter Friedrich „wie ein Aussätziger“ behandelt, weil er nichts anders sagte als das, was jeder weiß: Griechenland kann nur noch außerhalb der Währungsunion wieder konkurrenzfähig werden. Merkel und ihre Mannschaft belügen und betrügen das deutsche Volk mit Hilfe der linken Volksfront seit Jahren.

 

 

 

 

„Die Euro-Retter sind Geisel ihrer verfehlten Politik“, schreibt der Kommentator der FAZ. „Griechenlands Schulden kann man nicht mit noch mehr Schulden bekämpfen.“ Steltzner stellt weiterhin fest, dass niemand die Bürger darüber aufklärt, wo die ersten 110 Milliarden Euro für Griechenland versickert sind.

 

Auch griechische Politiker glauben nicht mehr an einer Rettung Griechenlands aus der Schuldenfalle. Sie bringen ihr Vermögen ins Ausland. Die deutsche Regierung und die Einheitsfront im Bundestag winken trotzdem weitere 130 Milliarden Euro für Griechenland durch. Dass dieses Geld den deutschen Bürgern gehört, daran denkt niemand. Schon lange fühlt sich die Regierung und das Parteikartell nicht mehr dem deutschen Volk verpflichtet, sondern den Banken und anonymen Eurokraten in Brüssel und anderswo. Debatten im Bundestag sind zur reinen Farce verkommen.

 

Die Menschen, die schwer ihr Geld verdienen und immer größere Summe an den Staat abliefern müssen, sehen ohnmächtig zu, wie die Regierung und das Parteienkartell sie an fremde Mächte ausliefern. Die Demokratie ist zu Ende. Wer im Bundestag anders stimmen will, bekommt es mit Merkel zu tun und dessen oder deren Karriere ist sicher zu Ende. „Unter Wählern wächst die Wut“ schreibt Steltzner. „Wer glaubt noch Schäubles Beteuerung, die Rettung koste kein Geld, die Währungsunion sei keine Transferunion?“

 

„Die EZB und die Rettungseuropäer wollen keine Debatte über die Vergemeinschaftung der Haftung über Notenbankbilanzen zulassen. Dort werden Risiken umverteilt, gegen die sich die Kredite für Hellas wie die Erdnüsse der Deutschen Bank ausnehmen. Deren Chefvolkswirt beschreibt das Geschäftsmodell wie folgt:

 

Banken reichen mit Aufschlag billiges Zentralbankgeld an Staaten weiter und holen sich so ihre Gewinne vom Steuerzahler. Das reichliche Zentralbankgeld mindert den Anpassungsdruck von Banken und Staaten. Darüber hinaus finanziert die EZB über ihr Zahlungssytem die Kapitalflucht aus dem Süden. Doch das scheint den Bundestag nicht zu kümmern. Sonst wäre dort über die Zahlungsbilanzkredite von inzwischen mehr als 800 Milliarden Euro gesprochen worden.“

 

Wenn Sie sich dies auch weiterhin gefallen lassen wollen, bleiben Sie ruhig und beschweren sich bitte nicht bei Ihrem Abgeordneten!

 

 

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