Civitas Institut

Gewohnheiten des christlichen Lebens PDF Drucken E-Mail
Montag, den 30. Januar 2012 um 00:00 Uhr

»Die Gewohnheiten des christlichen Lebens müssen tiefe Wurzeln in die Herzen der Gläubigen schlagen. Erhaltet sie oder stellt sie wieder her in den alten Pfarreien; pflanzt sie neu in den neuen Vororten der Stadt. Überall, selbst auf dem Lande, doch um wie viel ernster in den großen Städten, den endlosen Großstädten, stehen die religiösen Überlieferungen, die alten christlichen Gebräuche in Gefahr.

 

Sie sind nicht mehr zeitgemäß, hört man in verächtlichem Ton sagen. Als ob sie heute nicht mehr denn je notwendig wären als heilsames Gegengift gegen die Verführung und die Ansteckung der Korruption und der weltlichen Gesinnung in der furchtbaren Promiskuität der riesigen modernen Großstädte.

 

An erster Stelle kümmert euch um das religiöse Zeichen in jedem Heim. Weg mit den anstößigen Bildern. Das Kruzifix soll in jeder Familie herrschen.

 

Dann die Praxis des täglichen Gebetes, diese wesentliche Voraussetzung des Sieges über das Laster, unerläßliche Vorbedingung des ehelichen Lebens, einer fortschreitenden Festigung des inneren Menschen (vgl. Eph 3,16).

 

Die fromme Teilnahme am Gottesdienst an den Feiertagen, den ihr so würdig fromm, und, Wir möchten sagen, anziehend gestalten sollt, daß er auch für diejenigen liebenswert erscheint, die nur zu oft nur eine langweilige Formalität darin sehen.

 

Der häufige Empfang der heiligen Sakramente.

 

Schließlich ein unermüdlicher Kampf gegen jene Zusammenkünfte und jene Schauspiele, die die Scham und das Taktgefühl christlicher Seelen beleidigen und vor denen selbst ein antiker Heide errötet wäre.

 

Flößt euren Gläubigen Entsetzen und Abscheu gegenüber so abscheulichen Darbietungen ein.«

 

 

Pius XII. an Priester

 

 

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