Civitas Institut

Medienkonsum PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 28. Januar 2012 um 10:28 Uhr

Eine der großen Probleme unserer Zeit ist die Verwahrlosung der Jugend durch die Überflutung durch den Medienkonsum. Virtuelle Realität verdrängt die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, die Grundvoraussetzung für die Entwicklung jeglicher Tugend. Hier ein Wort Pius XII. über die Verführbarkeit der Jugend durch die „Gegenwelt“ der Bildinszenierung:

 

 

»Die Jugend ist heute daran gewöhnt, im Film alles in Bildern zu sehen. Das Kino - ihr selbst habt oft darüber geklagt - fesselt ihr ganzes Interesse. Warum begeistern sich die Jugend und das Publikum überhaupt so für das Kino? Etwa nur aus einer krankhaften Neigung?

 

Nein, die Zuschauer sind von der Leinwand fasziniert und angezogen, weil sie auf ihr das projiziert sehen, was man gewöhnlich „ein Stück Leben“ nennt.

 

Im monotonen Ablauf des Tages beachten und unterscheiden sie kaum die Einzelheiten ihres täglichen Lebens, aber sie empfinden ein heiteres oder bitteres Vergnügen daran, sie hier wiederzuerkennen und dadurch sozusagen zum Bewußtsein des Dramas ihres Lebens zu gelangen.

 

Doch werden sie zugleich von den Irrtümern und lügenhaften Lehren, von dem Bild verbrecherischer Leidenschaften und ungeheuerlicher Vergehen getroffen, die ihrer Einbildungskraft und Sensibilität so lebhaft vorgeführt werden.

 

Die Lehre der Wahrheit wäre jedoch nicht weniger anziehend und das Heldentum der Tugend nicht weniger anstachelnd, wenn sie nur nicht mit der Kälte eines Lehrsatzes und der Dürre eines Gesetzesparagraphen dargestellt würden.

 

Wenn das Kino sich hauptsächlich an die Phantasie wendet, so ist die Lehre des Glaubens ein wirksames Gegengewicht dagegen. Sie verlangt von dem jungen Menschen geistiges Eindringen und Fleiß.

 

Er muß lernen zu urteilen und das Wahre vom Falschen, das Gute vom Bösen, das Erlaubte vom Unerlaubten zu unterscheiden. Geht keiner Mühe aus dem Wege; eure Jugend muß die Gewißheit haben, daß ihr alles sagen könnt, und daß sie euch alles fragen und anvertrauen kann.«

 

 

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