Civitas Institut

USA ist mehrheitlich gegen Abtreibung PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 10:00 Uhr

Vor fast vierzig Jahren wurden in den Vereinigten Staaten von Amerika durch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes die Abtreibung legalisiert. Eine neue Umfrage zeigt, daß die „Meinung“ der Amerikaner zum Thema vorgeburtlicher Kindertötung sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Zum Besseren.

 

 

Nach einer Umfrage des renommierten „Marist Institute“ geben mittlerweile 79% der Bürger an, Abtreibung nach den ersten drei Monaten der Empfängnis abzulehnen.

 

51% der Bevölkerung würden Abtreibung verbieten. Entweder vollständig oder „nur“ im Fall von Inzest, Vergewaltigung oder Todesgefahr der Mutter.

 

Wie setzen sich diese 51% bei näherem Hinsehen zusammen?

 

11% der Bürger lehnen Abtreibung immer und in jedem Fall ab, 9% bei Lebensgefahr für die Mutter. 31% sind ebenfalls grundsätzlich gegen Abtreibung, wollen sie nur in den oben genannten extrem seltenen Ausnahmefällen erlaubt sehen, weil sie darin ein moralisches Dilemma erblicken.

 

Festzuhalten ist, daß die Mehrheit der Amerikaner sich nicht der Propaganda beugt, die dem ungeborenen Kind schon semantisch das Lebensrecht und das Menschsein abspricht.

 

Fehlleitende Wörter wie „Schwangerschaftsunterbrechung“, „Fötalgewebe“ oder „Entscheidungsfreiheit“ werden systematisch benutzt, um das schreckliche Verbrechen der Kindestötung zu verschleiern.

 

Es sollte daran erinnert werden, daß kein geringerer als der US-Präsident Obama als gesetzliche Regelung fordert, Abtreibung sollte während der gesamten Schwangerschaft möglich und straffrei sein.

 

Der republikanische Kongreßabgeordnete Ron Paul sagte kürzlich, er habe als Frauenarzt viele Frauen von der Abtreibung abhalten können, indem er ihnen einfach den Ultraschallfilm ihrer ungeborenen Kinder zeigte.

 

Die Umfrage zeigt, daß ein Bewußtseinswandel breiter Kreise möglich ist, auch gegen die Bagatellisierung der tödlichen Gewalt gegenüber ungeborenen Kindern in den Medien und die Alltagsideologie einer gottvergessenen Gesellschaft. Das macht Mut, sich für eine christliche Gesellschaftsordnung, die auf dem Naturrecht beruht, einzusetzen.

 

 

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