Civitas Institut

Klare Ansage aus Ungarn PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 11:06 Uhr

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán (49) ist von seinem (im und nach dem 2. Krieg übrigens besonders arg gebeutelten) Volk in demokratischer Wahl mit einer komfortablen Zwei-Drittel-Mehrheit ausgestattet worden, die ihm erlaubt, auch die Verfassung zu ändern. Den linken Regierungen der europäischen Länder und der in keiner Weise demokratisch legitimierten (und manche sagen gar: "diktatorischen") EU ist Orbán ein Stein im Auge. Ein Interview in der heutigen Ausgabe eines deutschen Massenblattes zeigt nur zu deutlich, warum das so ist. Hier Auszüge der Kernsätze:

"Ungarn ist und bleibt demokratisch und ein Land der Freiheitskämpfer. Wir stehen für unsere Werte und unsere Nation, auch wenn es Gegenwind gibt."

(...)

"Die neue Verfassung betont die Grundlagen unserer ungarischen Gesellschaft: Christentum, Familie, Eigenverantwortung jedes Bürgers. Und sie stellt klar, dass Ungarn sich für seinen Nationalstolz niemals schämen wird – ein Gefühl, das Europa dringend nötig hat. Diese Grundprinzipien ziehen wütende Attacken auf sich, vor allem aus dem Lager der internationalen Linken. Schade, dass es in Europa so weit gekommen ist.​"

(...)

"Wer mir eine Gängelung der Medien vorwirft, der soll einfach in die aktuellen Zeitungen schauen. Dort werde ich beschimpft und bedroht. Gleich geschaltete Presse sieht anders aus. Was das „Klubradio" betrifft: Dieser Sender hat keine neue Lizenz bekommen, weil er bei der Neuausschreibung weniger Geld geboten hat als seine Konkurrenten. Das soll jetzt durch politischen Druck ausgebügelt werden.​"

(...)

"Wir haben bei uns ein klares System: Homosexuelle können Lebenspartnerschaften anmelden. Aber sie können keine Ehen schließen und keine Kinder adoptieren. Das ist seit 20 Jahren Gesetz, wurde schon Anfang der 90er-Jahre vom Verfassungsgericht bestätigt und darauf bestehen wir mit unserem neuen Verfassungstext. Geändert hat sich nichts.​"

(...)

"Ich denke bei Frauen weniger in der Kategorie "zu viele" oder "zu wenige". Mir geht es um Fähigkeit und Eignung. Ungarns Politik ist eine sehr schwere Welt, Politik überhaupt. Den Kampf in der politischen Arena nehmen nur wenige Frauen auf. Ich freue mich über jede, die das tut. Zum Beispiel die Leiterin des Statistischen Landesamtes, des Landesrichteramtes oder der Anti-Diskriminierungsbehörde. Das machen bei uns Frauen. Aber die meisten bleiben außerhalb des Box-Rings, lassen lieber die Männer kämpfen.​"

(...)

(Auf die Frage, ob er sich nicht wie ein Geisterfahrer vorkomme, der die vielen Entgegenkommenden anbrüllt): " Ich betrachte ausnahmslos alle Regierungen der EU-Staaten als Verbündete. Ich bin überzeugt, dass zigmillionen EU-Bürger es satt haben, in alt-linken ideologischen Bahnen zu denken. Sie wollen sich nicht verbieten lassen, über Werte wie Christentum, Heimat, Nationalstolz, Familie zu reden. Wir stehen für unsere Werte und unsere Nation, auch wenn es Gegenwind gibt. Und auch wenn der Gegenwind Orkanstärke erreicht.​"

Bravo!

JV

 

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