Civitas Institut

Ein Präsident wie unser Land PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 06. Januar 2012 um 09:57 Uhr

 

Es heißt jedes Land habe die Politiker die es verdient. Ob dies im Einzelnen immer zutrifft mag dahingestellt sein, aber beim gegenwärtigen Bundespräsidenten trifft dies zweifellos zu. Er ist ein Abbild der politischen Kaste der BRD, die praktisch ohne Bezug zur deutschen Wirklichkeit ihre Ideologie verfolgt und eine Politik ohne moralische Maßstäbe, die sich allein nach dem Trend des Mainstream richtet. Der bekannte Journalist Alexander Kissler hat gestern einen bemerkenswerten Beitrag zu Christian Wulff in der „Tagespost“ veröffentlicht.

 

 

Treffend beschreibt Kissler die Gemütshaltung des Präsidenten, der nie fähig war, das Amt eines über dem politischen Tagesgeschehen stehenden Präsidenten auszufüllen:

„Darum wird Christiayn Wulff nun vermutlich auf Schloss Bellevue sitzen, traurig sein, trüben Gedanken nachhängen und die Welt nicht mehr verstehen. Wie konnte ihm Deutschland das nur antun? Hat er nicht fast ein Leben lang gesagt, was man sagen muss, um als Mann der Mitte und moderner Konservativer zu gelten?

Hat er nicht immer als der gute Deutsche gegolten, und braucht es für dieses neue Amt nicht eigentlich nur dies: dass man als guter Deutscher erscheint? Warum also lässt Deutschland ihn fallen, ihn, der wie wenige Politiker sonst den Mainstream dieser Republik mustergültig vertritt?

Der Fleisch ist vom Fleische der politischen Korrektheit, der wohlmeinenden Rede, der staatlichen Daseinsfürsorge und des sanft forcierten Multikulturalismus? Er war es doch, der als erster deutscher Ministerpräsident eine zugewanderte Muslima in den Ministerrang erhob.

Und er ist auch, der als Entdecker Ursulas von der Leyen gilt und deren „moderne“ Familienpolitik mit aus der Taufe hob. Im neuen Amt arbeitete er flugs weiter am mehrheitsfähigen Profil, stelle den schreibenden Bundesvorstand Thilo Sarrazin in den Senkel und las Staatsgast Benedikt XVI. öffentlich die Leviten.“

Dieser Bundespräsident interessiert sich nicht für dieses Land, sondern nur für sich selbst und seine junge Frau, die er als Katholik heiratete, nachdem er seine Gemahlin mit Kindern verlassen hat. Und weil dies nicht von der Kirche anerkannt wird, macht er dem Papst Vorwürfe. Dies zeigt die ganze egoistische Geisteshaltung dieses Präsidenten.

Doch wird es nach einem zu erwartenden Rücktritt von Wulff besser? Wird es einen Präsidenten geben, der sich als Diener des Volkes und verantwortlich vor Gott versteht?

 

 

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