Civitas Institut

Die Herrschaft Gottes über die Gesellschaft PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 14:01 Uhr

Während die Politiker im Gleichklang mit den Bischöfen und den liberalen und modernistischen Katholiken die Religionsfreiheit, die Trennung von Staat und Kirche und den „neutralen Staat“ propagieren, hält das Civitas Institut auch im Neuen Jahr daran fest, dass der allmächtige und dreifaltige Gott, der die gesamte Herrschaft über das Universum Seinem Sohn Jesus Christus übergeben hat, auch das Recht hat, über die deutsche Gesellschaft in allen ihren Bereichen zu herrschen. Wenn Gott allmächtig ist, dann kann Seine Herrschaft nicht auf die Privatsphäre begrenzt werden. Die liberalen Katholiken in Deutschland  – so etwas wie ein rundes Quadrat – missachten die Rechte Gottes. Der Staat selbst lässt inzwischen Personen und Institutionen durch den Verfassungsschutz überwachen, die Kritik am „Menschenrecht auf Religionsfreiheit“ üben.

 

 

Selbstverständlich wissen auch wir, dass ein katholischer Staat heute eine Illusion ist. Doch diese Tatsache wird von den Bischöfen und anderen liberalen Katholiken nicht nur hingenommen, sondern in gewisser Weise begrüßt. Sie verteidigen die „Rechte“ aller Religionen in Deutschland und die „Religionsfreiheit“.

 

Auch der Tradition verbundene Katholiken akzeptieren selbstverständlich das bürgerliche Recht der Menschen, die verschiedenen nicht-christlichen Religionsgemeinschaften angehören, ihre religiöse Praxis auszuüben. Doch dies ist ein Akt der Toleranz und zwar einer Toleranz im katholischen Sinne, nämlich dass man ein Übel erträgt zur Vermeidung eines größeren Übels.

 

Ein „Recht auf Religionsfreiheit“ kann es nach katholischer Auffassung nicht geben! Gott ist allmächtig und das erste Gebot lautet, dass Er keine anderen Götter neben sich duldet. Wenn die heutigen liberalen und modernistischen Bischöfe in Deutschland die Rechte Gottes über Staat und Gesellschaft leugnen, dann zeugt dies davon, dass sie das ewige Ziel des menschlichen Lebens vollkommen aus dem Auge verloren haben und im Chor der verdorbenen Welt mitsingen wollen.

 

Wenn es zutrifft, wie jeder katholische Katechismus, der diesen Namen verdient, lehrt, dass das Ziel des Menschen die Erkenntnis, Liebe und Verehrung Gottes ist, damit er am Ende seines irdischen Lebens mit Gott vereint in der ewigen Glückseligkeit leben kann, dann ist alles, was diesem Ziel hinderlich ist, verwerflich und unbedingt zu unterbinden. Es gibt aber nur einen wahren Gott, nicht mehrere und dieser wahre, allmächtige Gott hat sich durch Jesus Christus, der zweiten Person der Dreifaltigkeit offenbart. Er allein ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ und nur durch Ihn und Seine, von Ihm gegründete heilige Kirche, kann der Mensch sein Ziel erreichen. Die Rede von einem „Recht auf Religionsfreiheit“ suggeriert hingegen, dass alle Religionen gleich sind. Doch alle anderen Religionen, außer der katholischen, sind Irrwege, die in den Abgrund führen können.

 

Dies alles ist die katholische Lehre, wie sie beständig seit der apostolischen Zeit entfaltet und verteidigt wurde und sie ergibt sich schon rein logisch aus dem Wesen Gottes. Auch wenn klar ist, dass die Rechte Gottes in unserer Zeit kaum Beachtung finden und man die überlieferte Lehre der Kirche verachtet, so muss es doch das Ziel sein, auf das die Gläubigen, Priester und insbesondere die Bischöfe hinarbeiten. Das Civitas Institut wird auch im neuen Jahr dieses Ziel in den Mittelpunkt aller Aktivitäten stellen.

 

 

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