Civitas Institut

Waldstein: „Pfarrer-Initiative ist exkommuniziert“ PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 24. November 2011 um 10:09 Uhr

Der international renommierte Salzburger Rechtsgelehrte Professor Dr. Wolfgang Waldstein sagte der „Tagespost“, dass nach dem Kirchenrecht die Mitglieder der sogenannten österreichischen Pfarrer-Initiative exkommuniziert sind. Waldstein ist einer der führenden Fachleute für Römisches Recht und Naturrecht und kennt das Kirchenrecht. Nach seiner Auffassung sind durch die Aussagen und Handlungen der Priester dieser Gruppe die Tatbestände des Canon 751 und 1364 §1 gegeben. Damit haben sich diese Pfarrer selbst durch ihre Handlungen die Strafe der Exkommunikation zugezogen und gehören einer Sekte an.

 

Professor Waldstein, der unter anderem auf dem I. Civitas Kongress vorgetragen hat und in der Rede des hl. Vaters vor dem Deutschen Bundestag vom Papst mehrfach ausgiebig zitiert wurde, sagte der TAGESPOST, dass in Falle, dass mehrere Straftaten vorliegen, „die von der Kirche als eine der schwersten angesehen wird und deshalb mit der ‚Tatstrafe der Exkommunikation latae sententiae‘ bedroht ist“.

 

Zu diesen Straftaten zählt die Kirche das Schisma, das in Canon 751 der Kirchenrechts als „Verweigerung der Unterordnung unter den Papst“ definiert wird.

 

In Canon 1364 § 1 heißt es: „Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu“. Dies bedeutet, dass die Exkommunikation durch die Tat selbst eintritt, ohne dass die Kirche die Exkommunikation ausdrücklich aussprechen muss.

 

„Das Urteil hat das Gesetz selbst gesprochen. Es bedarf also keiner strafenden Maßnahme kirchlicher Amtsträger, um die Exkommunikation zu bewirken, sie kann aber auch durch diese nicht verhindert werden. Die eingetretene Exkommunikation kann nur nach Wegfall des Grundes durch Amtsträger der Kirche wieder aufgehoben werden“, sagte Professor Waldstein der TAGESPOST.

 

Waldstein verweist noch auf Canon 1364 § 2, in dem es heißt: „Wenn andauernde Widersetzlichkeit oder die Schwere des Ärgernisses es erfordern, können weitere Strafen hinzugefügt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.“

 

Angesichts dieser klaren Rechtslage ist es völlig unverständlich, wie der Wiener Kardinal Schönborn weiterhin mit diesen Schismatikern und Häretikern reden kann. Es wird allerhöchte Zeit um Schaden von den Gläubigen abzuwenden und die Einheit der Kirche zu wahren, diese Rebellen aus ihrem Amt zu entfernen und erst wieder Gespräche zu führen, wenn die Pfarrer aufrichtig ihre Handlungen bereuen.

 

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