Civitas Institut

Tierversuche: Nein! Menschenversuche: Ja! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 09. September 2010 um 08:58 Uhr

 

Das berüchtigte Europäische Parlament hat gestern mit großer Mehrheit neue Richtlinien zum Tierschutz verabschiedet. Demnach soll, die Zahl der Tierversuche in Europa deutlich gesenkt werden. Soweit, so gut. Doch die Richtlinie hat einen Haken, wie fast alles, was aus Eurokratien kommt: Die Verminderung der Tierversuche soll durch Versuche an Embryonen kompensiert werden.

 

 

 

Die neue Richtlinie die die Zahl der Tierversuche einschränken soll, verbietet nicht den Einsatz von menschlichen embryonalen Stammzellen als Ersatz für Tierversuche, wie dies von Christen gefordert wurde. Solche Stammzellen werden aus künstlich erzeugten Embryonen gewonnen, die dabei getötet werden.

 

In Ländern, in denen Versuche mit embryonalen Stammzellen nicht ausdrücklich verboten sind, können diese künftig als Ersatz für Tierversuche eingesetzt werden. Tierversuche werden in der Forschung insbesondere bei der Entwicklung von Medikamenten, sowie zur Einschätzung der Giftigkeit und Verträglichkeit von Kosmetika, Lebensmittelzusatzstoffen oder Giften wie Pestiziden für die Landwirtschaft eingesetzt.

 

Was sich so anhört wie irgendeine beliebige Zellansammlung – embryonale Stammzellen – ist ein Mensch! Die Verbindung von Ei und Samenzelle ist die erste Stufe der menschlichen Entwicklung. In dieser frühen Entwicklungsstufe sind alle menschlichen Charakteristika vollständig angelegt. Die Versuche mit diesem Embryo unterscheiden sich somit nicht wesentlich von Versuchen mit Säuglingen, Kleinkindern, Erwachsenen oder alten Menschen. Es sind Menschenversuche und zwar Menschenversuche, die grundsätzlich mit dem Tod des Menschen enden.

 

Eines der grundlegensten Gesetze des Naturrecht, das seine Grundlage im göttlichen Recht hat und von jedem Menschen klar und deutlich im Verstand erkannt werden kann, ist das Tötungsverbot für unschuldige Menschen. Dieses Gebot wird fast täglich mehr und mehr durch die sogenannten „demokratischen Rechtsstaaten“ ausgehöhlt und mißachtet. Ein Staat, der das Naturrecht mißachtet ist kein Rechtsstaat, sondern eine Tyrannei.

 

 

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