Civitas Institut

Neues aus "Europa"
Samstag, den 03. März 2018 um 10:58 Uhr

Mit Schimpf und Schande wurde Ryszard Czarnecki vor knapp drei Wochen mit 447 gegen 196 Stimmen seines Postens enthoben. Bis dahin war er einer von 14 (ja: vierzehn!) Vizepräsidenten des EU-Parlaments. Er hätte eben weder die Wahrheit sagen noch sein Land verteidigen sollen; so aber musste er gefeuert und ersetzt werden. Neu gewählt wurde ein anderer Pole, einer aus derselben euroskeptischen Gruppe der Konservativen und europäischen Reformisten. Damit ist die Geschichte aus „Europa“ aber noch lange nicht zu Ende.

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Laßt uns Kathedralen bauen! (7)
Montag, den 29. Januar 2018 um 17:08 Uhr

6. Ausblick
Seltsam seien wir, sagt Edmond des Papillons, Edmund von den Schmetterlingen in Marcel Pagnols völlig verkanntem Werk „La gloire de mon père“, „Der Ruhm meines Vaters“. Immer wollten wir wissen, was „dahinter“ liege: hinter der nächsten Wegbiegung, hinter dem nächsten Berg, hinter der nächsten Stadt, und dann: hinter den Sternen... . Man kann europäischen Wissensdurst und den Antrieb, der dahintersteckt, kaum besser beschreiben. Wissen, Denken und Ordnen sind europäische Lebensprinzipien, ist europäische Eigenart und für Europa lebensnotwendig. Es gibt da eine bedenkenswerte Theorie, welche besagt, daß eine Kultur auch durch die Landschaft geprägt wird, in der sie entsteht und wächst und reift. Für Europa würde das bedeuten: größte Abwechslung und Vielfalt auf engem Raum. Wer durch Europa fährt, erlebt auf wenigen Kilometern ständig neue Landschaftsbilder. Anderswo kann man tagelang mit der Eisenbahn fahren, ohne beim Blick aus dem Fenster wahrnehmbare Veränderung zu sehen. Wenn diese Theorie stimmt, dann sagt sie viel über Europa, viel über uns aus.

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In memoriam
Samstag, den 27. Januar 2018 um 19:32 Uhr

Heute vor 159 Jahren wurde Wilhelm II., der oft verkannte, noch öfter aber verleumdete deutsche Kaiser geboren.

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Laßt uns Kathedralen bauen! (4)
Freitag, den 26. Januar 2018 um 16:20 Uhr

3. Mission: Evangelium und Kultur

Wenn von der Ausbreitung, dem Ausgreifen Europas nach Afrika und Asien gesprochen wird, so wird meistens an die imperialistischen Ausgriffe vor allem im 19. Jahrhundert gedacht – mit all den negativen Seiten und Folgen, die dieses Ausgreifen hatte und bis auf den heutigen Tag hat. Die Geschichte der europäischen christlichen Mission jedoch zeigt völlig andere Aspekte.

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Laßt uns Kathedralen bauen! (2)
Mittwoch, den 24. Januar 2018 um 15:56 Uhr

1. Die Ursprünge des christlichen Europa.

Die Wirtschaftskrise des 3. Jahrhunderts hatte Rom geschwächt. Erste Einfälle germanischer Franken machten klar, daß nun die Zeiten unsicherer sein würden, erste Wanderungsbewegungen setzten ein. Selbst das untergehende römische Reich hatte noch soviel zu bieten, daß es anderen Völkern verlockend erschien und jungen, kräftigen Völkern noch dazu eine relativ leichte Beute war.

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Laßt uns Kathedralen bauen! (6)
Sonntag, den 28. Januar 2018 um 16:45 Uhr

5. Europa und die Kunst

Der St. Gallener Idealplan eines Klosters aus dem Jahre 820 läßt uns heute noch fast so sehr erstaunen, wie damals unsere Vorfahren über die Klöster gestaunt haben: das Kloster war eine völlig selbständige Einheit mit allem, was eine Gemeinschaft zum Leben braucht. Da gab es Bäckerei, Brauerei, Viehzucht, Gartenbau (mit Düngung, damals völlig neu!), Krankenhaus, Hotel, Arztpraxis, Schulen, Bibliothek, Schreibstube ... . Und da gab es die Kirche, den Kreuzgang, den Schlafsaal, den Speisesaal: eine abgeschlossene Welt innerhalb der selbständigen Einheit Kloster; jene draußen dem technischen Teil, diese innen dem geistlichen Teil des menschlichen Lebens gewidmet.

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Laßt uns Kathedralen bauen! (5)
Samstag, den 27. Januar 2018 um 16:32 Uhr

4. Europäische Bildung

Der Historiker Walter Brandmüller weist darauf hin, daß im frühen Europa eigentlich drei Institutionen prägend gewesen sind: neben das sacerdotium, das Priestertum, und das imperium, die weltliche Herrschaft, tritt die Universität, das studium. Die Universitäten sind die Orte, an denen die Kultur weitergegeben wird, und sie sind eine der größten Früchte, die das Christentum hervorgebracht hat. Henri Pirenne hat es zwar negativ gemeint, und doch hat er (und zwar positiv) recht, wenn er schreibt: „Bis zur Renaissance ist die Geistesgeschichte Europas lediglich ein Kapitel der Kirchengeschichte“. Genau so ist es.

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Laßt uns Kathedralen bauen! (3)
Donnerstag, den 25. Januar 2018 um 16:03 Uhr

2. Europäische Völker und Nationen

Volk und Nation sind Begriffe, die immer wieder neu und unterschiedlich definiert wurden. Wenn auch Franzosen keinerlei Identitätsprobleme haben, dann liegt das an einer relativ offenen Definition des Begriffes: die Revolution von 1789 bestimmte (es sei erlaubt, zu vereinfachen; die Geschichte ist etwas komplizierter), daß Franzose sei, wer auf französischem Territorium geboren wird. Daß dem so einfach nicht ist, erfährt das Land ganz aktuell, indem es nämlich nunmehr Franzosen gibt, die weder in der kulturellen Tradition Frankreichs stehen noch auch nur die Sprache annehmbar beherrschen.

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Laßt uns Kathedralen bauen!
Dienstag, den 23. Januar 2018 um 15:45 Uhr

Ein Essay über das christliche Erbe Europas - Erster Teil

Römer 1,18

Römer 13,11

"Europa macht man nicht mit links", war im Wahlkampf um das Europaparlament 2004 zu lesen, und eine der Parteien wollte ihre Kandidaten sogar "nach Europa" schicken. Da erheben sich gleich mehrere nicht unbedeutende Fragen: wieso soll Europa gemacht werden? und: wo sind denn die Kandidaten jener anderen Partei bisher? Liegt Siegburg in Südostasien? Ist Brüssel Europa? Oder Straßburg? - Diese Fragen sind keineswegs polemisch gemeint.

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