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Ausverkauf Deutschlands PDF Drucken E-Mail
Montag, den 15. März 2010 um 08:08 Uhr

 

Der durch seinen Opportunismus bekannte Bundesfinanzminister Schäuble hat vorgeschlagen, die Goldreserven Deutschlands an einen zu schaffenden Europäischen Währungsfonds zu verschenken und dadurch auch noch den letzten Rest der Währungsstabilität aufzugeben. Im Ausverkauf Deutschlands zeigt sich diese Bundesregierung besonders freizügig.

 

 

Die deutschen Goldreserven betragen derzeit 3400 Tonnen was einem Wert von 90 Milliarden Euro entspricht. Infolge der Geldverschwendung und des Betrugs der griechischen Regierung, durch die diesem Land den Staatsbankrot droht, schlägt Schäuble und andere die Gründung eines Europäischen Währungsfonds vor. In diesen sollen die deutschen Goldreserven eingebracht werden.

 

Nachdem Deutschland zunächst seine eigene stabile Währung verscherbelt hat und die DM zugunsten den Euro abgeschafft hat, ist jetzt eingetreten, was Kritiker des Euro von Anfang an befürchteten. Durch Verschwendung und fehlende Haushaltsdisziplin mehrerer Länder in der EU ist der Euro massiv bedroht und verliert fast täglich an Wert.

 

Anstatt das einzig richtige zu tun und zu den nationalen Währungen zurückzukehren, will man gegen jede Vernunft aus rein ideologischen Gründen kompromißlos am Euro festhalten. Um den schwachen Ländern wieder auf die Beine zu helfen, soll nun insbesondere Deutschland zahlen. Zu diesem Zweck wurde ein Europäischer Währungsfonds ins Auge gefaßt, der ähnlich wie der internationale Währungsfonds Staaten beisteht, die nicht in der Lage sind, im Sinne der europäischen Gemeinschaft zu wirtschaften, sondern auf Kosten der anderen Länder das Geld verschwenden.

 

Offiziell druckst die Regierung sich herum, weil in NRW Wahlen stattfinden und die Menschen einen solchen Ausverkauf Deutschlands nicht hinnehmen würden. Spätestens nach den Wahlen wird jedoch die Regierung, wie üblich, den Druck aus der EU nachgeben und mit unseren Steuergeldern die Verschwendungssucht Griechenlands und anderer Länder belohnen.

 

Die Bundesbank hat sich mit eindeutigen und klaren Worten gegen das Verschärbeln der Goldreserven ausgesprochen. Da sie allein darüber verfügt und die Bundesregierung glücklicherweise keinen direkten Einfluß auf die Goldreserven besitzt, bleibt zu hoffen, daß die Bundesbank ihrer Absage am Ausverkauf Deutschlands treu bleibt.

 

 

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