| Spanischer König in Gefahr der Exkommunikation |
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| Donnerstag, den 04. März 2010 um 00:00 Uhr | ||||
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Der König habe schon 1985 durch seine Unterschrift unter ein erstes Abtreibungsgesetz Verantwortung für die Tötung von Millionen Babies übernommen und ebenso habe er 2005 die unmoralische Gesetzgebung der sog. Homoehe autorisiert.
Juan Carlos wird nach der Meinung der meisten Beobachter das durch das Spanische Parlament beschlossene liberalste Abtreibungsgesetz der Welt unterzeichnen. Seine Stellung in der Verfassung wird nur noch als „zeremoniell“ beschrieben.
Das Civitas Institut erinnert daran, daß die Rechte und Pflichten eines Königs, auch in einem parlamentarischen System, nicht geringer sein können, als die einer jeden Person, eines jeden Katholiken. Der König ist verpflichtet und hat das Recht, seinem Gewissen als Katholik zu folgen und das Gesetz abzulehnen.
Pater Euteneuer erklärte: „Alle Katholischen Könige Spaniens, besonders Ferdinand und Isabella die Katholische, würden mit Abscheu solche falschen Gesetze verworfen und verurteilt haben. Der König hat kein Recht, als moralische Autorität der Nation abzudanken.
Der Präsident von HLI nannte das neue Gesetz undemokratisch, da die Mehrheit der Spanier gegen dieses furchtbare Abtreibungsgesetz sei.
Pater Euteneuer erinnerte an den Großherzog Heinrich von Luxemburg, der bereit war, eine Reduzierung seiner verfassungsrechtlichen Prärogativen in Kauf zu nehmen, um nicht ein Euthanasie-Gesetz zu unterschreiben. Ebenso der belgische König, der es 1990 im Gewissen ablehnte, ein unmoralisches Gesetz zu unterzeichnen.
„Human Life International“ fordert die spanischen Bischöfe auf, ihrem Monarchen deutlich zu machen, daß er sich mit der Unterzeichnung des Gesetzes, das die straffreie Tötung unschuldiger Kinder ermöglicht, sich selbst die Exkommunikation zuziehen werde.
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- CIVITAS Heft 9-2010 (2010.08.03)
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Der Präsident der weltweit tätigen Hilfsorganisation für Ungeborene, „Human life international“, der Priester Thomas J. Euteneuer, hat den spanischen Monarchen aufgefordert, das neue Abtreibungsunrecht in Spanien nicht in Kraft zu setzen. „Die Welt schaut auf das spanische Staatsoberhaupt, Juan Carlos von Bourbon, ob er die moralische Führung der Nation fallen läßt, indem er den Todesbefehl für Millionen spanischer Babies unterzeichnet, die durch die Abtreibung umgebracht werden.“