| Würde des menschlichen Lebens |
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| Montag, den 01. März 2010 um 10:37 Uhr | ||||
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Der Papst erinnerte an das Naturrecht. Das Naturrecht sei dem Menschen vom Schöpfer ins Herz eingeschrieben. Von hier her müssten ethische Fragen beantwortet und politische Entscheidungen getroffen werden.
Der Papst warnte vor einem „instrumentellen Verständnis der Wissenschaft“: „Man muß beständig darauf hinweisen, daß es kein Verständnis der Menschenwürde gibt, das nur an äußere Elemente gebunden ist: an den wissenschaftlichen Fortschritt, an die Entwicklungsstufen menschlichen Lebens oder an das leichtfertige Mitleid in Grenzsituationen.
Wenn man Respekt vor der Menschenwürde verlangt, geht es grundlegend um den vollen und vollständigen und bedingungslosen Respekt vor dem menschlichen Leben. Wissenschaftler dürfen niemals annehmen, dass sie nur unbelebte und manipulierbare Materie in den Händen halten - vom ersten Augenblick an hat menschliches Leben immer, überall und trotz allem eine eigene Würde.“
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- CIVITAS Heft 8-2010 (2010.05.06)
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St. Theresien-Gymnasium in D-53809 Schönenberg



Am vergangenen Samstag empfing Benedikt XVI. die Mitglieder der Päpstlichen Akademie für das Leben, eine Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich weltweit für den Lebensschutz einsetzen. Der Pontifex bezeichnete die Bioethik als das „erste und wichtigste Feld der kulturellen Auseinandersetzung“ zwischen „dem Absolutismus des Technischen und der moralischen Verantwortung des Menschen“.