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Katholischer Bischof im „Kampf gegen Rechts“ PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Nachdem es innerhalb der protestantischen EKD inzwischen schon eine „Kirche gegen Rechtsextremismus“ gibt, wollen katholische Bischöfe natürlich nicht nachstehen. Anstatt sich gegen den herrschenden glaubensfeindlichen linksliberalen Zeitgeist zu stellen, hat nun der Bischof von Dresden-Meißen, S.E. Joachim Reinelt eine Reform des Demostrationsrechts gefordert. Klerikalismus in Reinkultur: Während sich das sogenannte „Zentralkomitee Deutscher Katholiken“ um Frauenpriestertum und jede andere innerkirchliche Angelegenheit kümmert, sorgt sich der Bischof um das Demonstrationsrecht zur Verhinderung rechtsradikaler Aufmärsche.

Der katholische Bischof von Dresden-Meißen, Joachim Reinelt, hat sich für eine Reform des Demonstrationsrechts ausgesprochen. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) wandte er sich am Mittwoch in Dresden dagegen, dass Veranstalter rechtsextremer Aufmärsche – gemeint ist der Gedenkmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschlands, die von der NPD unterwandert ist – vor Gericht eine Aufhebung von Demonstrationsverboten erwirken können.

 

„Die Politiker stehen den Entscheidungen ohnmächtig gegenüber“, betonte Reinelt. In diesem Punkt müssten die Gesetze überarbeitet werden.

 

Um den Zeitgeist, der jede konservative Haltung des Rechtsradikalismus verdächtigt sich anzudienern gehört Bischof Reinelt zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs „Erinnern und Handeln in Dresden“, den auch sämtliche linken und linksradikalen Parteien, Gruppierungen und Gewerkschafter unterschrieben haben.

 

Anlässlich des 65. Gedenktags der Bombardierung Dresdens durch alliierte Bomber bereitet die linke Einheitsfront von CDU bis Linkspartei mit Prominente aus Politik und Kirche am Samstag Gedenkveranstaltungen vor und wenden sich damit auch gegen einen Aufmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschlands am selben Tag in der Elbestadt. Geplant sind unter anderem eine chice Menschenkette in der Altstadt und mehrere sogenannte Gottesdienste, die wohl besser „Menschendienste“ heißen sollten.

 

Inzwischen schwindet bei einigen Bischöfen selbst das sekundäre Christentum und sie denken und handeln fast ausschließlich noch als „überparteiliche“ Politiker.

 

 

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