Civitas Institut

Die Zerstörung der Familie schreitet voran PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. Februar 2010 um 08:22 Uhr

Immer mehr Jugendliche wachsen ohne Vater oder ohne Mutter auf. Die wesenhafte Familie löst sich mehr und mehr auf, während sogenannte „alternative Familienformen“, die freilich mit Familie im eigentlichen Sinne nur noch wenig zu tun haben, zunehmen. Jeder vierte Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren lebte 2008 mit einer alleinerziehenden Mutter oder einem alleinerziehenden Vater zusammen.

Waren solche „Familienformen“ in früheren Zeiten die Folge unverschuldeter Krieggefangenschaft oder Tod eines Elternteils, so beruhen sie heute weitgehend auf mehr oder weniger freie Entscheidung. Entweder heiraten die Eltern eines Kindes gar nicht oder sie trennen sich und das Kind bleibt bei einem Elternteil.

 

Das Statistische Bundesamt, von dem die aktuellen Daten stammen, teilte zudem mit, daß der Anteil der Jugendlichen, die nicht in einer normalen Familie aufwachsen, seit Beginn der Aufzeichnung 1996 erheblich zugenommen hat. Damals lebte „nur“ jeder sechste Jugendliche (17 Prozent) mit nur einem Elternteil zusammen.

 

Bereits 2002 waren knapp 21 Prozent der Jugendlichen, die außerhalb einer normalen Familie aufwuchsen. Der stärkste Anstieg wurde 2008 bei den Jugendlichen verzeichnet, die nur mit ihrer Mutter zusammenleben; er stieg um 42 Prozent gegenüber 1996 an.

 

Diese Zahlen verdeutlichen, daß die von den Regierungen und ihren Ideologen gewollte Zerstörung der Familie weiter voranschreitet. Eine gesunde Familienpolitik, die diesen Namen verdient, könnte hier durchaus für eine Verbesserung sorgen, doch dies ist nicht gewollt.

 

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