| Kinderkrippen, Kindersegen und die Realitätswahrnehmung |
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| Freitag, den 22. Mai 2009 um 02:00 Uhr | ||||
Das Statistische Bundesamt hat die "Betreuungszahlen" bekanntgegeben - und wieder gibt es Grund, den Zeigefinger zu heben. Unsere Bundesfamilienministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen versichert ja immer wieder, es gebe einen Zusammenhang zwischen Kinderkrippen und Mutterglück, also Geburtenrate.
Nun widerspricht dem wieder einmal die Realität. In Sachsen-Anhalt z.B. gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit und eine niedrige Geburtenrate - aber: die meisten Kinderkrippen. Umgekehrt sind die Verhältnisse in Cloppenburg: hier gibt es die wenigsten Kinderkrippen, aber eine niedrige Arbeitslosigkeit - und eine hohe Geburtenrate. Die Zusammenhänge sind offensichtlich (dazu kommt, daß Cloppenburg eine selbst für heutige Verhältnisse tief katholische Enklave in protestantischem Umfeld ist). Es braucht schon eine Realitätswahrnehmung, die derjenigen Honeckers von 1988/89 entspricht, um weiterhin eine völlig verfehlte und einzig ideologiebestimmte Politik gegen die Familie zu verfolgen.
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Das Statistische Bundesamt hat die "Betreuungszahlen" bekanntgegeben - und wieder gibt es Grund, den Zeigefinger zu heben. Unsere Bundesfamilienministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen versichert ja immer wieder, es gebe einen Zusammenhang zwischen Kinderkrippen und Mutterglück, also Geburtenrate.

