Civitas Institut

Die letzten Dinge PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 07. Oktober 2011 um 11:32 Uhr

 

Anlässlich des Rosenkranzfestes äußerte sich der Erzbischof von Bamberg, S.E. Ludwig Schick zur Missionierung in Deutschland und dazu, wieder mehr die Bedeutung der letzten Dinge zu predigen.

 

 

„Es ist wichtig, dass wir in der Kirche wieder mehr vom Himmel und der Hölle, dem Tod und dem Gericht predigen, lehren und sprechen. Das ist für unser Leben hier, für unsere Kirche, für die Gesellschaft und unseren Weg zur Vollendung im Himmel wichtig. Pflegen wir auch das Totengedenken, beten wir für unsere Verstorbenen, feiern wir die Eucharistie für sie. Das hilft ihnen und stärkt uns auf unseren Wegen in die Ewigkeit.“

 

Weiter sagte der Erzbischof, dass die Christen in Deutschland ihren Glauben zu wenig verteidigen. „Wir bewundern oder sind verwundert über die Zeugen Jehovas und über die Muslime, dass sie so treu und engagiert ihren Glauben leben und für ihn werben“, erklärte Schick am Donnerstag. Auch die Christen müssten wieder friedlich missionieren, sie seien aber „eher passiv und nachlässig“.

 

Er betonte, dass die Wertschätzung von Glaube und Kirche wieder wachsen müsse. Dazu empfahl Erbischof Schick insbesondere das Gebet des Rosenkranzes. Gerade der Rosenkranz rufe dazu auf, missionarisch zu sein. „Er stärkt für die Verteidigung des Glaubens und der Kirche, die heute von Agnostikern und Atheisten und auch von anderen Religionen angegriffen werden.“

 

Das Rosenkranzfest wurde aus Anlass des Sieges der katholischen Armada bei der Schlacht bei Lepanto 1571 eingeführt. Den damaligen Sieg der Christen über die Türken führte Papst Pius V. auf das inständige Rosenkranzgebet und die Hilfe Mariens zurück.

 

 

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