| Kulturkampf |
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Statt „AD“ oder „Anno Domini“ für die Zeit nach Christus und „BC“ („before Christ“ für die Jahrtausende vor Christus) werde die größte Medienanstalt der Welt in Zukunft „CE“ und „BCE“ benutzen. Es steht für „Common Era“ oder „Before Common Era“ – entsprechend dem deutschen u. Z. (unserer Zeitrechnung) oder v.u.Z (vor unserer Zeitrechnung). Diese Bezeichnungen kennt man in Deutschland aus den unseligen Zeiten des „DDR“-Unrechtsstaates. Die Entscheidung löste eine Welle der Empörung aus. Bekannte Moderatoren gelobten, sich zu weigern. „Niemand hat diese Änderung verlangt“, empörte sich Londons Bürgermeister Boris Johnson in einem Zeitungskommentar. Wie viele der Kritiker ist er vor allem über den Einfluss besorgt, den die BBC mit solchen Entscheidungen ausübt: „Was die BBC entscheidet, werden alle möglichen anderen Verlage und Rundfunkanstalten nachmachen. Schulen werden folgen, und wenn Menschen protestieren, heißt es, das ist die beste Praxis, weil die BBC es macht“. Die BBC-Leitung selbst betont, es gebe keinen „Erlass“, aber jede Redaktion könne selbst entscheiden. Dieser Trick stammt aus der Propaganda-Mottenkiste. Durch Verschleierung der Zuständigkeiten nimmt man dem Verteidiger der abendländischen Kultur die Möglichkeit des Protestes. Man fügte nämlich hinzu: „Mitarbeiter wurden nachdrücklich (!) daran erinnert, was für ein multiethnisches Publikum angemessener sei.“ In England sind mittlerweile auch die Begriffe Weihnachten oder Ostern ersetzt worden durch „winterval“ (Winterfestival“ oder Spring Holiday (Frühlingsferien). Das sind nur einige wenige Beispiele einer laizistischen Welle, in einem Land, in dem die Königin immerhin das Haupt einer Staatsreligion ist. Kontroversen gab es schon vor einiger Zeit, als die BBC eine Nachrichtensprecherin abmahnte, die an einer Halskette ein Kreuz trug. Zynische Kritiker halten es nur für eine Frage der Zeit, bis die erste Sprecherin mit Kopftuch auftaucht. Das ist nämlich die Politik der weltanschaulichen Linken, das Christentum im Namen des Laizismus zu bekämpfen und gleichzeitig den Islam im Namen des „Multikulturalismus“ zu begünstigen – allerdings nur als „Hebel“, um die bisherige Gesellschaftsordnung und christliche Kultur zu zerstören und zu verdrängen. Eine bekannte Publizistin kommentierte: „In diesem Klima ist es nicht frivol, zu fragen, wie lange es dauert, bis die Bibel verboten wird“. |
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- CIVITAS Heft 16-2013 (2013.02.07)
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am 15.06.2013 14:00
Die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtete, der Staatsfunk BBC des Königreiches werde die Nennung Jesu Christi als gebräuchlichem Referenzpunkt der Zeitrechnung von jetzt an ersetzen, um „Gläubige anderer Traditionen“ nicht zu „beleidigen“.
