| Frankreich lehnt „Homo-Ehe“ ab |
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| Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 08:37 Uhr | ||||
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Michel Diefenbacher von der regierenden UMP, die den Gesetzentwurf überwiegend ablehnte, (die Ministerin für Solidarität – so etwas gibt es tatsächlich in unserem Nachbarland – Roselyne Bachelot, stimmte für die „Homo-Ehe“), sagte, Frankreich solle sich „weder nach dem Wind richten noch Modererscheinungen beugen“.
Sehr treffend sagte er weiterhin, die Ehe dürfe nicht angetastet werden, weil sie „dem Schutz der Schwächsten, vor allem der Frau“ diene. Dieses Argument wird nur selten in der Debatte über die Ehe angeführt, ist aber zweifellos ein sehr starkes Argument, auf dem unter anderem auch der staatliche Schutz von Ehe und Familie beruht.
Selbstverständlich geben die Kämpfer gegen das Naturrecht, gegen Sitte und Ordnung und für die Zerstörung von Gesellschaft und Staat ihren schändlichen Kampf nicht eher auf, als bis sie ihre Ziele erreicht haben. Der Sprecher der Sozialisten im Parlament sagte nach der Abstimmung, bei einem Wahlsieg der im kommenden Jahr werde die Einführung der „Homo-Ehe“ „eine der ersten Reformen“ der Sozialisten sein. Frankreich hat ja auch bekanntlich keine anderen Probleme als die vermeintlichen „Rechte“ einer extremen Minderheit von 2 Prozent der Bevölkerung zu verwirklichen. Viva la Revolution!
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am 15.06.2013 14:00



Das französische Parlament hat am Dienstagabend einen Gesetzentwurf der Sozialisten für die Einführung einer „Ehe“ homosexueller Partner mit einer deutlichen Mehrheit abgelehnt. Dies ist angesichts des streng säkularen Charakters des französischen Staates überraschend. Die Sozialisten argumentierten deshalb auch vor der Abstimmung mit dem Hinweis, auch „sehr katholische geprägte“ Staaten in der EU seien durch die „Homo-Ehe“ „nicht in ihren Grundfesten erschüttert“ worden. Wir wissen nicht, was dieser Sozialist unter einer „Erschütterung“ versteht. Tatsache ist, dass diese Gesetze die schwersten Erschütterung des Naturrechts und der daraus folgenden sozialen Ordnung mit sich gebracht haben und die Gesellschaft über kurz oder lang zerstören werden.
