| Maltas: Bischöfe kämpfen gegen Scheidung |
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| Montag, den 23. Mai 2011 um 19:54 Uhr | ||||
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Die Bischöfe betonen, wer für eine dauerhafte Ehe stimme, bringe damit seinen Glauben an die Familie zum Ausdruck, die auf ein unauflösliches Band der Liebe gründe.
Ein „Ja“ zur Ehescheidung führe zur Zerstörung von Ehe und Familie und damit auf die Dauer zur Zerstörung der Gesellschaft und der Lebensqualität.
Am kommenden Samstag wird in Malta in einer sogenannten „konsultativen Volksbefragung“ über die Einführung von Scheidungen entschieden. Der Großteil der Wahlberechtigten, etwa 40 Prozent, hat sich noch nicht entschieden. Nach letzten Umfragen sind 28 Prozent für ein Gesetz zur staatlichen Ehescheidung, 25 Prozent sind dagegen.
Bis jetzt ist Malta noch der einzige EU-Staat, in dem Ehescheidungen verboten sind.
Die Bischöfe rufen die Gläubigen auf, bei der Abstimmung der Willen Gottes zu beachten. Für ihre Entscheidungen müssten sie vor ihm Rechenschaft ablegen.
Gleichzeitig fordern die Bischöfe alle Gläubigen auf, an der Abstimmung teilzunehmen und sich nicht vor einer Entscheidung zu drücken.
Die Bischöfe sind sich bewusst, dass es Fälle gibt, in denen eine Ehe scheitern kann. In solchen Fällen müssten alle versuchen die Bedingungen für die Ehe und die Familie zu verbessern, um Hindernisse für eine gelungene Ehe abzubauen.
Wir rufen alle unsere Leser und Freunde auf: Beten Sie bis zum Samstag für das Anliegen der Kirche in Malta, damit wenigstens in einem Land Europas die Rechte Gottes und unseres Herrn Jesus Christus in Staat und Gesellschaft weiterhin beachtet werden.
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- CIVITAS Heft 16-2013 (2013.02.07)
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am 15.06.2013 14:00



Während in Deutschland sich die meisten Bischöfe scheinbar bereits sich mit der Abtreibung abgefunden haben und ernsthafte Bemühungen gegen die Abtreibung, wie sie von der „Aktion 1000plus“ betrieben werden, nicht unterstützen, kämpfen die Bischöfe des katholischen Malta gegen die Zulassung der Ehescheidung. Die staatliche Zulassung der Ehescheidung war der Anfang von den darauf folgenden Übeln bis hin zu Zulassung der Abtreibung und den gegenwärtigen Bemühungen um künstliche Befruchtung, PID und Euthanasie. Im Bewußtsein ihrer Verantwortung für die Zukunft ihres Landes rufen die Bischöfe in Malta zum „Nein“ bei der Abstimmung auf.
