Civitas Institut

Tausendjähriger Rosenstock im Hildesheimer Dom blüht wieder PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 17. Mai 2011 um 15:48 Uhr

Auch in diesem Jahr trägt der berühmte Rosenstock an der Ostapsis des Hildesheimer Doms wieder. Die Legende des Rosenstocks geht bis in die Anfänge des Bistums Hildesheim zurück, das um das Jahr 815 gegründet wurde. Damals gab es noch fromme und Gott ergebene Herrscher, die ihre Macht in den Dienst Gottes stellten. Ein solcher war auch Kaiser Ludwig der Fromme. Als eine herrliche Reliquie gefunden wurde, die von einem schönen Rosenstock umrankt wurde, ließ er an dieser Stelle eine Kapelle bauen, aus der später der Hildesheimer Dom wurde.

Dieser Rosenstock soll bis heute an der Ostapsis des Doms weiter blühen. Vor einigen Monaten wurde der Rosenstock beschnitten, wodurch seine Blütenpracht in diesem Jahr etwas geringer ausfallen wird.

 

Die schriftlichen Dokumente über den Hildesheimer Rosenstock sind freilich nicht so alt. Aber immerhin gibt es auch schriftliche Dokumente die dieses schöne Sinnbild belegen und bereits 400 Jahre alt sind.

 

Acht Wochen nach der Zerstörung des Doms durch Bomben im März 1945, bei der auch der zartrosa blühende Rosenstock verbrannte, sprossen aus seiner von Trümmern verschütteten Wurzel 25 neue Triebe hervor, was die Menschen von damals als Zeichen der Hoffnung deuteten.

 

 

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