Civitas Institut

Kritik aus der CDU an Schwulenparade in Stuttgart PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 08:02 Uhr

Die Kritik an sexistisch-dekadenten Kundgebungen wie dem Christopher-Street-Day reißt nicht ab. Nach der letztjährigen Kritik der feministischen Zeitschrift Emma am "Porno-Spektakel" CSD (fsspx.de berichtete) und der Weigerung des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus, am CSD in Stuttgart teilzunehmen (fsspx.de berichtete ebenfalls), kommt nun auch von der CDU-Basis vehemente Kritik an der Huldigung schamloser Spektakel unter dem Deckmantel einer angeblichen "Toleranz".

So kritisiert der Evangelische Arbeitskreis der CDU Rems-Murr in einer Pressemitteilung vom 26.07., daß der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) durch seine Schirmherrschaft für den CSD am kommenden Samstag und den von ihm geplanten öffentlichen Rathaus-Empfang zu diesem Anlaß "diese Veranstaltung aufwerte und damit ihren Initiatoren und Zielen zur verstärkten Anerkennung und öffentlichen Aufmerksamkeit verhelfe." Dafür habe der CDU-Verband "keinerlei Verständnis", der Stuttgarter OB sei damit "über die Grenzen der Toleranz hinaus" gegangen.

 

Wie der Evangelische Arbeitskreis der CDU, der nach eigenen Angaben ein "Zusammenschluß aller evangelischen Mitglieder der CDU/CSU" ist, fragen sich immer mehr normale Bürger, ob wir in unserem Land nicht andere Probleme haben, als Jahr für Jahr sinnlosen, sexistischen Massenaufläufen einen quasi-totalitären Tribut zu zollen.

 

In Deutschland wird niemand dafür belangt, wie er im privaten Raum seine Sexualität auslebt. Deshalb fragt sich nicht nur die Piusbruderschaft: Geht es bei diesen Umtrieben nicht vielmehr darum, unserer Gesellschaft ein Familienbild aufzudrücken, das die meisten Bürger gar nicht haben wollen? Warum werden sämtliche Zuschußgelder für Homo-Verbände und Schwulenparaden statt für die Förderung von Familien ausgegeben?

 

Alle Bürger, die darüber besorgt sind, möchten wir hier nochmals auf unsere Kundgebung am Rande der CSD-Parade kommenden Samstag auf dem Stuttgarter Marienplatz um 16Uhr hinweisen.

 

Hierzu sind alle, die wollen, daß unsere Kinder in einer familienfreundlichen und nicht in einer sexualisierten Gesellschaft aufwachsen, herzlich eingeladen.

 

Wie in den vergangenen Jahren hat auch in diesem Jahr die Priesterbruderschaft St. Pius X. die Gläubigen und alle Menschen guten Willens zur Kundgebung gegen die Homo-Parade in Stuttgart aufgerufen.


Hier die Informationen zur Veranstaltung:

 

Mahnkundgebung für Gottes Gebote

am 31. Juli in Stuttgart.

 

Wie jedes Jahr wollen wir in einer friedlichen Mahnkundgebung gegen die Zerstörung der Sitten und Werte in unserer Heimat unsere Stimme erheben. Der CSD ist eine Perversion der Schöpfungsordnung von Mann und Frau. Katholiken, und überhaupt alle Christen, dürfen dazu nicht schweigen! Es wäre Verrat an der Lehre Christi und am Evangelium!

Programm:

Wann: Samstag, 31. Juli

Wo: Prioratshof Stuttgart

Abfahrt zum Marienplatz: 14.45

Beginn auf dem Marienplatz: 16.00 Uhr (bis ca. 17.30 Uhr)

 

 

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