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Angriff auf den letzte katholischen Staat Europas PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 24. Juli 2010 um 10:23 Uhr

Die Insel Malta ist der letzte katholische Staat in Europa. Hier ist auch nach die vor die Ehescheidung verboten. Da dies einigen Demokraten und linksliberalen Feinden Christi nicht paßt, versuchen sie jetzt mit Hilfe der radikal-säkularen Europäischen Menschengerichtshof einen Angriff auf die naturrechtlichen Grundlagen Maltas. Ein maltesischer Anwalt will das Verbot der Ehescheidung in Malta vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof anfechten.

Klagen wolle eine maltesische Staatsbürgerin, die seit mehr als 20 Jahren mit einem früheren Minister zusammenlebe und mit ihm ein Kind habe, berichtete die „Times of Malta“ am Freitag.

 

Da die Beziehung nicht rechtlich anerkannt werden könne, verstoße Malta gegen das Recht auf Familienleben der Europäischen Menschenrechtskonvention.

 

Zunächst soll im Oktober das maltesische Verfassungsgericht angerufen werden. Das werde aber voraussichtlich das Scheidungsverbot bekräftigen. Im Januar soll eine von einem konservativen Abgeordneten eingebrachte private Gesetzesinitiative zur Einführung der Ehescheidung im Parlament debattiert werden. Ministerpräsident Lawrence Gonzi schloss eine Volksabstimmung darüber nicht aus.

 

Präsident Eddie Fenech Adami lehnte dagegen ein Referendum ab. Der maltesische Erzbischof Paul Cremona kritisierte die Pläne zur Zulassung der Ehescheidung. Nach Angaben der „Times of Malta“ leben rund sieben Prozent aller verheirateten Paare in Malta getrennt. In Malta ist die Ehescheidung verboten. Das Land erkennt aber im Ausland vollzogene Scheidungen an.

 

Voraussetzung dafür ist, daß einer der Ehepartner im Ausland seinen Wohnsitz oder die dortige Staatsbürgerschaft hat. Zwischen 2007 und 2009 wurden 109 Ehescheidungen im Ausland anerkannt. Zudem wurden in den vergangenen fünf Jahren 690 Ehen von Kirche und Staat annulliert.

 

Paare, die nicht länger zusammenleben wollen, können in Malta zudem ein Verfahren zur „gesetzlichen Trennung“ beginnen. Nach einem Mediationsverfahren können sie anschließend legal getrennt leben, dürfen sich aber nicht wieder verheiraten. Zudem besteht die Treuepflicht zwischen den Ehegatten fort und es können Unterhaltszahlungen auferlegt werden.

 

Die Erfahrung aus allen anderen Ländern, in denen die Ehescheidung legalisiert wurde besagt, daß dies stets der erste Schritt in eine „Kultur des Todes“ war. Meist nur wenige Jahre später wurde die Abtreibung legalisiert und dann folgt die Euthanasie...

 

Malta steht bereits seit langem unter massivem Druck der EU-Diktatoren, die die naturrechtsfeindliche Gesetzgebung über „Homoehen“ und andere krankhafte Entwicklungen in Malta durchsetzen wollen und die Rechte Gottes und Seiner Kirche beschneiden wollen. Man kann nur hoffen und beten, daß die maltesische Regierung auch weiterhin stark genug ist, sich den Angriffen ihrer Feinde zu widersetzen.

 

 

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